NIKKI PUPPET - TO BE YOURSELF


Metal4hannover.de
NIKKI PUPPET – TO BE YOURSELF
13. Okt. 2011 | von Sören Nolte

Band: NIKKI PUPPET
Album: "To Be Yourself"
Genre: Rock
Spielzeit: 50:27
Release Date: 30.09.2011
Label: Swell Creek Records (Soulfood)
Web: www.nikkipuppet.de
Bewertung: 7 / 10

Positiv ist die Entwicklung der Sängerin zu verzeichnen, der die höheren Gesanglagen wesentlich überzeugender
gelingen als auf den Vorgängeralben. Auf dem nunmehr vierten Album “To Be Yourself” zeigen sich NIKKI PUPPET in neuem Gewand: weniger Rotz, weniger Metal, dafür stärkere Melodien und eine glasklare Produktion. Positiv ist ebenfalls die Entwicklung der Sängerin zu verzeichnen, der die höheren Gesanglagen wesentlich überzeugender
gelingen als auf den Vorgängeralben. Musikalisch hat sich die Band von ihren Hard-Rock-Anfängen entfernt und liefert Songs mit frischen Arrangements und Ohrwurmpotential. Vor allem “Broken Dreams” und “Pink” sind absolut eingängige Songs mit Hit-Charakter. Textlich trifft man allerdings nicht immer ins schwarze und reimt Phrase an Phrase. Das Cover weckt beim Betrachter ebenfalls zwiespältige Gefühle. Man weiß nicht recht, was man mit dem Obdachlosen Schildträger vor den nackten Schaufensterpuppen anfangen soll – und das ist gut so! Fans der alten Stunde müssen sich auf bravere, aber auch erwachsener und moderner klingende Songs einstellen.

 

Pat St. James
Monat Januar: Nikki Puppet - To be
yourself04.01.2012
Nikki Puppet - To be yourself

CD DES MONATS

Nikki Puppet, das ist Female Fronted Heavy Rock aus Niedersachsen und, wie ich finde, eine der unterbewertetsten Rockbands aus Deutschland. Leider ist dieser Band der große Sprung bisher verwehrt geblieben, obwohl sie bereits reichlich Erfahrungen aufweisen können. Sei es beim legendären Wacken Open Air, als Vorband von Michael Schenker oder Matt "Gonzo" Roehr - Diese Band tritt gewaltig Arsch.

Nun ist mit "To be yourself" das neue Album am Start:

Mit "Wicked Game" geht es gleich standesgemäß los:
Geile Basslinien, geile Gitarren und die saugeile Rockstimme von Christiane "Nicky" Gronewold. Ein typischer Rocksong, der gut abgeht. An zweiter Stelle kommt der Titelsong, der mit schöner Stakkatogitarre überzeugt. Der Song geht ins Ohr und ins Bein. Gleich gefolgt vom etwas ruhigeren "Dirty Little Boy" - Nikki Puppet wissen, wie man die Stimmung aufrecht erhält. Mit "L´Amour est Nostalgie" kommt das erste Highlight des Albums. Hier hat man einen Radio-Hit par Exelance. Und das Solo von Gitarrist Christos verursacht Gänsehaut. Es folgt "Moonlight" - ein weiterer ruhiger Song, der leicht funkige Gitarrenlinien zu bieten hat. Fällt zwar gegenüber den anderen Songs etwas ab, ist aber trotzdem gut. Zwar ist "Happiness" an sich auch ein ruhiger Song (ein etwas rockigerer wäre für den Hörfluss besser gewesen), aber im Refrain donnern die Gitarren gleich los, was das Ganze wieder sehr radiotauglich macht. Mit "Mirror, Mirror" geht es gleich wieder in die Vollen. Schönes Riff, kommt mächtig aus den Boxen. Hätte vielleicht mit "Happiness" getauscht werden können. Schöner Rocker. Bei "Broken Dreams" fällt vor allem die coole, straighte Basslinie auf, die den Song gut vorantreibt. Wie "Moonlight" etwas funkig gehalten. Das bringt etwas Abwechslungsreichtum in das Album. "Sweet White Devil" ist eine ruhige Ballade, die nicht großartig ausschert. Die Atmosphäre bleibt ruhig - perfekt für ein romantisches Dinner. "Pink" ist ein weiterer Mid-Tempo Song, der immer wieder schöne rockige Riffs hervorbringt. Gefällt. Bei "Come to the Other Side" gehen Nikki Puppet kurz vor der Ziellinie nochmal wieder richtig in die Vollen. Mächtige Riffs, cooler Bass und über Allem thront Sängerin Nicky mit ihrer Stimme. Zum Schluss kredenzen uns die Hannoveraner den Song "Love don´t live Here". Melancholie herrscht hier vor, trotz allem bekommt man immer wieder rockige, verzerrte Gitarren.

Fazit:

Nikki Puppet gehen ihren Weg, den sie mit ihrem ersten Album "Puppet on a String" begonnen haben, nun mit ihrem vierten Album konsequent fort. Hier gibt es schnörkellosen Rock´n´Roll in der Schnittmenge von Rose Tattoo, Motörhead und Girlschool. Nicky Gronewold gehört zusammen mit Nina C. Alice von Skew Siskin zu den geilsten weiblichen Rockvoices Deutschlands und Gitarrist Christos Mamalitsidis hat Riffs, Licks und Soli drauf, die einfach Spaß machen. Ich hoffe, dass Nikki Puppet irgendwann die Früchte ihrer Arbeit einfahren können. Verdient haben sie esallemal. Everything is possible ? siehe Anvil!

In diesem Sinne
Rock On
Pat St. James

 

 

www.rocktimes.de

Nikki Puppet / To Be Yourself
Spielzeit: 50:00
Medium: CD
Label: Swell Creek Records/Soulfood, 2011
Stil: Melodic Rock

Review vom 25.09.2011

Jürgen B. Volkmar
Nikki Puppet, die ehemaligen Senkrechtstarter aus Hannover, haben mit ihrem vierten Album "To Be Yourself" die etwas ausgetretenen Pfade des Hard Rock verlassen und sich offensichtlich weiterentwickelt. Für die eingeschworene Fangemeinde besteht jedoch kein Grund für Angstattacken, denn sie haben ihren Stil weiter verfeinert und sind nicht in alternative Sphären emporgeschwebt.
Daher kann Entwarnung gegeben werden, denn Weiterentwicklung heißt nicht zwangsläufig Wechsel des Musikstils. Denn eines kann man schon vorab sagen: Sie haben alles richtig gemacht. Experimente, die sich selbst an die Wand fahren, wurden glücklicherweise unterlassen. Die Betonung liegt auf mehr Melodic Rock; und der Metal-Anteil wurde zu Gunsten griffigerer Hooklines etwas zurückgenommen.
Die zwölf brandneuen Songs leben von der Energie der Erneuerung und geben mit voller Kraft die aktuelle Richtung vor. Songwriting und Arrangements klingen fett und sind frei von übernervösen Tempo-Wechseln und Stilbrüchen. Das Gesamtbild ist einfach massenkompatibler geworden und stellt keinesfalls eine Herabklassifizierung dar.
Bereits "Wicked Game" am Anfang und der Nachfolger und Titelgeber "To Be Yourself" sind ambitionierte Rocker mit starker Gesangsperformance von Fronterin Nicky Gronewold, die auch im melodischeren Umfeld eine glänzende Figur macht und ihren Klangkörper druckvoll im Dienste des Gesamtkonzepts einsetzt.
Nichts wirkt aufgebläht, sondern alles ist songdienlich mit tollen Melodien verarbeitet. Manchmal kann man vielleicht eine Spur von Skunk Anansie heraushören. Das mag wohl daran liegen, dass Ace, Gitarrist und Produzent eben dieser Formation, die Produktion übernommen hat.
Man merkt überdeutlich, dass "To Be Yourself" ganz im Melodic Rock zu Hause ist. Die Tracks sind auf dem neuen Werk eingängig und die Refrains leben in erster Linie vom Gesang der Vorsängerin. Das Markenzeichen von Nikki Puppet - kantige Gitarrenriffs und Grooves, die lebendig und frisch wirken - ist nach wie vor Bestandteil des Konzepts.
Allzu trendig sind sie trotzdem nicht geworden, denn eingängig, dynamisch und heavy sind sie immer noch. Nikki Puppet haben mit ihrer neuesten Produktion für eine Überraschung gesorgt. Die musikalische Linie hat mehr Feinschliff und die grobkörnige Ausrichtung vergangener Alben wurde durch elegantere Melodieläufe ersetzt.
Ob diese Entwicklung sich als erfolgreich oder nicht erweisen wird, das wird die Zukunft zeigen, aber sie werden damit sicher neue Genre-Anhänger finden, die diese erweiterte Stilistik goutieren werden. 8 von 10 RockTimes-Uhren

 

www.weltbild.at

10.10.2011 13:57

8/10 Pkt.: “Das Ergebnis kann sehr deutlich als Weiterentwicklung von Nikki Puppet verbucht werden. Songwriting, Arrangements und Sound haben auf „To Be Yourself“ eine Spur Pep und Pfiff gewonnen, man hat hier und da mal was probiert, den Bandsound und das musikalische Gesamterscheinungsbild aufzuhübschen anstatt konsequent auf dem eher klassischen Spät- Achtziger / Früh-Neunziger Gitarrenhardrock mit weiblichem Gesang sitzenzubleiben und möglicherweise irgendwann dort zu versauern. Neu erfunden haben sich Nikki Puppet aber auch nicht, vielmehr eine angenehme Mischung aus Rocktradition und zeitgemäßem Auftritt mit gleichzeitig trendunabhängigen Rocksongs gefunden. Die Basis bleibt bei der Band verlässlich: Kräftige Gitarrenriffs, aufgeräumte knackige Grooves,
Soli dürfen –ja müssen- bei dieser Band einfach auch sein. Über allem die auf diesem Album im Verhältnis zu
früheren Produktionen besonders ausgefeilte Stimme von Sängerin Nicky, die hier nicht ausschließlich die Rockröhre gibt, sondern auch kräftige, oft poppigmelodiöse Linien mit feinem Timbre singt. Das alles steht Nikki Puppet sehr gut zu Gesicht. Einige Songs sind richtig schick eingängig, haben einprägsame Refrains und kommen frisch und druckvoll herüber. Insgesamt wirkt das Album abwechslungsreich und ausgearbeitet. Der Pressetext weiß von „einem sensationellen Brückenschlag zwischen Rock und Pop“ zu berichten. Wenn man „sensationell“ mit „sehr gelungen“ tauscht, trifft es das. Live stellen Nikki Puppet „To Be Yourself“ unter anderem als Tour-Support von Matt
„Gonzo“ Roehr vor. In ihrer Heimatstadt Hannover spielt die Band in diesem Rahmen am 6.Oktober im
MusikZentrum. CD-Release- Konzert zuvor am 1.Oktober im Bei Chéz Heinz.“

 

www.METALGLORY.de

Nikki Puppet (Deutschland) "To Be Yourself" CD

So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Sehr Gut!

Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung!

Label: Swell Creek Records (9 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 30.9.2011 (1055 verwandte Reviews)
Spieldauer: 49:55
Musikstil: Rock (866 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Female Fronted Heavy Rock
Homepage: http://www.nikkipuppet.de

Weitere Infos zu Nikki Puppet:

REVIEWS:
Nikki Puppet Puppet On A String
Nikki Puppet Militant Mother
Nikki Puppet Power Seeker
Nikki Puppet To Be Yourself

Nikki Puppet stehen für „Female Fronted Heavy Rock“ aus Hannover und haben jüngst ihre neue Platte „To Be Yourself“ auf den Markt losgelassen.
Nach dem ersten Werk „Puppet On A String“ welches durch seinen rockigen, kratzigen Sound und die geilen Songs absolut überzeugen konnte, kam dann mit „Militant Mother“ ein gutes solides Album und der Nachfolger „Power Seeker“ war eine richtige Granate. Lauter geile Songs und viele Hooks die einem lange im Kopf blieben. Ob der Nachfolger „To Be Yourself“ an diese Vorlagen anknüpfen kann werden wir nun sehen.

Der Einstieg ist mit „Wicked Game“ wirklich geglückt, da man sofort die Verbindung zur Band herstellen kann. Ein für Christos typisches Riff und eine solide gradlinige Drum- und Bassline untermalen den Gesang und lassen sofort durchschimmern, in welche Richtung dieses Album steuert. Der Titeltrack ist etwas softer, aber dennoch sehr fetzig. Hier lässt sich zum ersten Mal auf der Scheibe erahnen warum sich die vierköpfige Truppe den ACE von SKUNK ANANSIE als Producer ausgesucht haben. „Dirty Little Boy“ ist ein Pop-Rock Song der mich im langsamen Mittelteil etwas an GUNS‘N‘ROSES erinnert, allerdings etwas zäh wirkt. „L‘amour Est Nostalgie“ ist für mich ein absolutes Highlight. Zwar ist dieser Song etwas untypisch für die sonst eher lautere Combo, steht ihnen aber wunderbar. Die Sprache wechselt zwischen Englisch und Französisch und hat einen sehr melancholischen Touch. Schickes Teil! Danach kommt ein sehr starker Song mit „Moonlight“. Hier stimmt einfach alles. Eine handfeste Mischung aus Hardrock, einem Ohrwurm Refrain und einem leicht arabisch klingenden Solopart sorgen für starkes Hitpotential. Der nächste Song der wieder richtig aus der Masse raussticht ist „Pink“, welches ja nicht nur die Lieblingsfarbe der Bassistin ist, sondern auch für ein ziemlich zügiges Akustikriff steht, was hier und da aufblitzt und diesem Song neben dem sehr eingängigen Chorus das gewisse etwas einhaucht.
Der Abschluss dieses Albums sollte beim Einen oder Anderen der genauer hinhört für ein grandioses Erlebnis sorgen. Nicht die Ballade „Love Don‘t Live Here“ - welche zwar ein schönes Ende der Platte geben würde - ist der Schluss der Scheibe, sondern der HALLE 54 Track „Einer Baut“ mit Christos am Gesang. Nach einer kurzen Pause nach dem letzten Stück setzt plötzlich der Männergesang ein, bei dem man erst nicht genau weiß, was das wird, aber dann kommen nach und nach die Instrumente dazu und dann merkt man auch wieder aus welcher Richtung Christos kommt. Punkrock vom Feinsten!

Fazit: Eine solide Rockplatte mit eingestreuten Pop Elementen, die davon zeugen, dass diese Band ihr Repertoire noch lange nicht ausgeschöpft hat. Hut ab! Weitermachen!

Anspieltipps: L‘amour Est Nostalgie, Moonlight, Love Don‘t Live Here

Tracklist: Lineup:
01. Wicked Game
02. To Be Yourself
03. Dirty Little Boy
04. L'amour Est Nostalgie
05. Moonlight
06. Happiness
07. Mirror, Mirror
08. Broken Dreams
09. Sweet White Devil
10. Pink
11. Come To The Other Side
12. Love Don't Live Here (+ "Einer Baut")

8.5 Punkte von CrEEpYBaStArD (am 02.12.2011)

 

 

NIKKI PUPPET - POWER SEEKER

 

http://www.metalglory.de/reviews.php?nr=17417

Nikki Puppet (Deutschland) "Power Seeker" CD

So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Genial!!

Kaufwertung für Euch:
Eine Kaufaufforderung :)!!

Label: Artist Station Records (7 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 26.9.2008 (1534 verwandte Reviews)
Spieldauer: 45:55
Musikstil: Hard Rock (800 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Female-Fronted Heavy Rock
Homepage: http://www.nikkipuppet.de
Leserwertung
0 von 10 Punkten
bei 0 Stimmen

Weitere Infos zu Nikki Puppet:

REVIEWS:
Nikki Puppet Puppet On A String
Nikki Puppet Militant Mother
Nikki Puppet Power Seeker

Mehr über Nikki Puppet in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

NIKKI PUPPET steht für einen der heißesten Rockacts der heutigen Zeit. Die "Stimme" der Band hat alles was man in dieser Szene braucht: Ausstrahlung, Bühnenpräsenz und eine Wahnsinnsstimme. Gitarrist Christos erinnert einen zwar optisch an Slash von G'n'R, macht aber viel mehr Action, live und auch auf Platte. Harte Riffs werden gepaart mit harmonischen Klängen und eiskalten Soli. Anke am Bass und Florentin am Schlagzeug machen die Sache dann auch hintenrum richtig knackig und fett. Auch der Produzent ist nicht gerade unschuldig an dem Erfolg der Band. Seit dem ersten Album im Boot ist kein geringerer als Herman Frank, langjähriger, erfolgreicher Produzent und als Gitarrist in Bands wie Victory und Accept bekannt geworden.

Nachdem die "Puppet On A String" Platte sehr erfolgreich in die Szene eintauchte und prompt die Aufmerksamkeit einiger Labels auf sich zog, kam gleich im Folgejahr die "Militant Mother" Scheibe auf den Markt. Nicht ganz so stark wie der Vorgänger, war sie trotzdem ein guter Erfolg.
Und nun sitze ich hier und höre die neue Scheibe. Ich weiß nicht ob es etwas besseres gibt, als wenn man vor lauter Hören fast schon keine Zeit mehr hat überhaupt ein Review zu schreiben. Ich denke mal, dass das mit Abstand die beste Platte dieser Combo ist. Hiermit haben sie sich meines Erachtens jetzt schon einen Meilenstein der Hannover Rockszene geschaffen. Im Gegensatz zu den anderen Scheiben ist diese hier am abwechslungsreichsten. Songs wie "Destroy This Toy" und der Titeltrack "Power Seeker" gehen so dermaßen ins Ohr, dass diese CD ein Liebling aller autofahrenden Rockfans werden könnte. Auch die gute Laune bleibt eigentlich niemals auf der Strecke, da die sehr fröhlich angehauchten und trotzdem kraftvollen Hooks einem eine Ewigkeit im Kopf erhalten bleiben. Doch das die Band auch anders kann, beweisen sie eigentlich konstant mit balladenähnlichen Tracks wie z.B. auf dieser Scheibe "Turn Back Time". Dazu eine fast schon Manowar-ähnliche Metal / Hardrock Hymne die sich "300 Warriors" schimpft und dem gleichnamigen Film gewidmet ist in dem Leonidas mit seinen 300 Männern in die Schlacht zieht. Auch "Scream" erinnert mich mehr an Powermetal als an Hardrock, lässt aber nichts an ihrer Magie auf der Strecke. Fette Doublebaseattacken und schnelle Riffings geben hier den Ton an. Bei "Yia Sou Saloniki" zeigt der quirlige Lockenkopf Christos beim Akustiksolo mal eine Seite seines Könnens.

Fazit: Das beste Output dieser Band bisher. Wird schwer zu toppen sein, aber auch damit würde mich diese Combo nicht wirklich überraschen. Weiter so! Achso: KAUFEN !!

Anspieltipps: Power Seeker, I Spy, 300 Warriors

Tracklist: Lineup:
1. Destroy this Toy
2. I can dream
3. Power Seeker
4. Pricks
5. Falling in 2 Pieces
6. Yia Sou Saliniki
7. 300 Warriors
8. I Spy
9. Come back
10. Blind Race of Ice
11. Daddy Yells
12. Scream
13. Turn back Time

9.5 Punkte von CrEEpYBaStArD (am 14.10.2008)

 

Avalancha < http://whiskey-soda.de/review.php?id=21201 >

Nikki Puppet, das sind Nicky Gronewold (vocals), Christos Mamalitsidis (guitar), Anke Sobek (bass) und Florentin Adolf (drums) aus Hannover. Die vier Jungs und Mädels haben mit "Power Seeker" ihr drittes Album auf die Nation losgelassen. Geschliffen wurde der
Rohdiamant von Herman Frank (Gitarrist und Produzent u.a. Accept, Victory) und der hat dem Album einen derart fetten Sound verpasst, dass es eine wahre Freude ist, die Anlage einmal richtig aufzudrehen. Aber die 13 Songs besitzen neben fetten Riffs eine weitere besonders wichtige Zutat: Melodie! Sie gehen sofort ins Ohr, laden geradezu zum Mitgrölen ein. Gleich die ersten beiden Tracks "Destroy This Toy" (klasse Titel!) und "I Can Dream" begeistern die Hörer mit einer eingängigen Hookline. Besonders die Up-Tempo-Nummer "I Spy" dürfte live für fröhliches Haare schütteln sorgen.

Sängerin Nicky besitzt eine absolut ausdrucksstarke und charismatische Rockstimme und muss sich vor Rockröhren wie Doro oder Lita Ford nicht verstecken. Auch Gitarrist Christos hat sein Handwerk ordentlich gelernt und schüttelt ein groovendes Riff nach dem
anderen aus dem Ärmel. Und als Solist weiß er ebenso zu überzeugen und muss den Vergleich mit Größen wie Angus Young oder Slash nicht scheuen. Angesiedelt sind die meisten Songs der Scheibe im Midtempo-Bereich, so kommen die stampfenden Riffs bei Songs wie "Blind Race Of Ice" oder "Daddy Yells" besonders gut zur Geltung.

Das Rock´n´Roll-Rad wurde zwar nicht neu erfunden, aber 13 eingängige Heavy-Rock-Songs sind trotzdem entstanden. Diese Band verdient es definitiv gehört zu werden (und das nicht nur auf Biker-Festivals). Wer sich eine Frau als Frontsau genauso gut vorstellen kann, möge diesen Silberling getrost kaufen!

 

Dan < http://www.metal-inside.de >


Da liegt sie vor mir, die „Power Seeker“ von NIKKI PUPPET. Was mich erwartet, ist mir noch nicht so ganz klar. Female-Fronted-Bands, so das schöne neudeutsche Wort für so einen Umstand, sind in letzter Zeit ganz schöne Wundertüten. In den 80er Jahren bedeutete das
meistens, dass man hier eine Hard Rock/Metal Band a la GIRLSCHOOL oder eher Punk von L7 vor sich hatte. In den Neunzigern wiederum, konnte man sich auf düsteren Gothic Metal mit glockenklarem opernhaften Gesang einstellen. Und heutzutage? Ist natürlich alles anders...die Flüsse fließen aufwärts, Hasen schießen Jäger und Bands scheinen sich nicht mehr auf Rollen festlegen zu lassen, Genres werden gemischt bis zum Umfallen, genauso wie Altes und Neues...zum Glück. Denn NIKKI PUPPET scheren sich nicht darum, dass ihre Musik möglicherweise doch etwas zu „altmodisch“ klingen und vom Jungvolk leicht in die Biker-Ecke geschoben werden könnte. Und das sollte sie auch nicht. Zwar hält sich der Sound stark an klassische Hard Rock Strukturen, tut das aber mit einer Energie und Frische, die Spaß macht! Endlich gibt es mal wieder einen Grund, die Anlage und die Belastbarkeit der Nachbarschaft auszutesten. „Power Seeker“ verliert jedenfalls keine Zeit und setzt auf seiner Suche schon ab Song Nummer Eins eine Menge davon frei. Knackige Riffs und vor allem die Stimme von Sängerin Nicky sind ein echter Hinhörer.
(dan)

 
Werner Scheurer < http://www.powermetal.de/review/review-12790.html >

Vor einigen Jahren noch waren unter dem Begriff "Female Fronted Metal" in erster Linie gotisch anmutende und ebenso intonierte Klänge zu erhalten. Die Damenwelt konnte sich gesangstechnisch vermehrt durch opereske Ausdrucksformen in die Herzen der Fans singen, während das Werk und Wirken jener Frontladies, die den Hard Rock/Heavy Metal der glorreichen 80er Jahre am Leben erhielten, leider eher unbeachtet geblieben sind. Doch in letzter Zeit scheint auch der traditionelle Metal in unterschiedlichsten Formen mit Damengesang erneut eine Art neuerlichen "Frühling" zu erleben. Neben den - um im Botanik-Jargon zu bleiben - nie verwelkenden Damen von GIRLSCHOOL und der ebenso bereits seit langen Jahren aktiven Doro, waren zuletzt aber auch jüngere und bislang unbekannte Bands mit Mädels am Mikro zu vernehmen, die sich an jener Phase der Historie des Metals und keineswegs am "Zeitgeist" orientieren.
NIKKI PUPPET aus Hannover, die sich offenbar einen feuchtren Kehricht um etwaige "Moderströmungen" scheren, zählen zwar nicht mehr unbedingt zu den ganz frischen Blüten (und damit meine ich nur die Band an sich - bevor etwaige Mißinterpretationen in Umlauf gebracht werden) in dieser Abteilung, schließlich ist dieses gemischte Doppel bereits seit längerer Zeit aktiv und lädt bereits zum dritten Mal zur Ernte eines Silberlings ein. Auf diesem offeriert das Quartett einmal mehr eine recht imposante Heavy Rock-Vorstellung, zu der einem zwar desöfteren unterschiedliche Referenzbands einfallen, die in Summe aber nicht zuletzt durch die markante Röhre von Nicky Gronewold dennoch über ausreichend Eigenständigkeit verfügt.
Das Band scheint schwer in den 80er Jahren verwurzelt zu sein, so stehen beispielsweise die treibenden, heftigen Tracks, wie der kraftvolle Opener ›Destroy This Toy‹ oder auch der Titeltrack ganz in Tradition von Formationen wie den bereits erwähnten GIRLSCHOOL oder ROCK GODDESS, während in den epischeren, hymnischeren Momenten dagegen Erinnerungen an ZED YAGO/VELVET VIPER geweckt werden. ›300 Warriors‹ hätte gut und gerne auch auf eines der Werke jener Formation(en) gepaßt, und auch Jutta Weinhold hätte ihre
Sache nicht viel besser machen können als Nicky in besagter Nummer, die für mich eines der absoluten
Highlights, dieses in Summe wirklich starken Albums darstellt. Allerdings legen es NIKKI PUPPET keineswegs darauf an, "retro" zu klingen, sondern wissen auch zeitgemäße Riffs in ihre Tracks zu integrieren, vergessen dabei aber ihre eigentliche Basis niemals und werden deshalb auch mit ihrem dritten Album in erster Linie die Traditionalisten zu erfreuen wissen.

Anspieltipps: Destroy This Toy, Power Seeker, 300
Warriors
Walter Scheurer [27.10.2008]

 

Pit Schneider < http://www.schweres-metall.de >
Interpret, Titel: NIKKI PUPPET - Power Seeker
Medium: CD
Stil: Melodic Hard Rock
Erschienen: 26.09.2008
Label: Artist Station (Vertrieb: Soulfood)
Links: www.nikkipuppet.de
www.myspacecom/nikkipuppet
Note: 8 von 10 Punkten


Nikki Puppet um Frontfrau Nicky Gronewold gehören nach wie vor zu den Hard Rock Bands aus deutschen Landen, genauer gesagt Hannover, die einfach unheimlich viel Spass machen sowie verdammt frisch & spielfreudig klingen. Da macht auch die aktuelle CD keine Ausnahme, denn wie schon beim Debut und dem Vorgänger 'Militant Mother' klingt die Band absolut eigenständig dank der tollen Stimme von Nicky, dem filigran/fetzigen Gitarrensound von Christos Mamalitsidis und einem unerhört starken Punch der Rhytmusabteilung. Hier groovt und fetzt es also gewaltig, so daß es sehr schwer ist Anspieltippps zu nennen. Aber nehmen wir doch einfach mal den Opener "Destroy This Toy", das toll aufgebaute mit grandiosem Gitarrensolo gespickte "Pricks", die Hymne "300 Warriors", oder den Highspeed Rocker "I Spy". Allerdings gibt´s mit "Falling In 2 Pieces" auch einen Durchhänger der einfach zu funkig und konzeptionslos aus den Boxen scheppert.
Anyway, wenn ihr auf mich hört holt ihr Euch dieses starke Album und untersützt damit eine der geilsten Rock Bands die´s momentan in Germoney gibt, anstatt schon wieder Kohle für eine abermals lasche neue AC/CD hinzulegen, kapiert?

(Pit Schneider, Oktober 2008)

Tracklist: 1. Destroy This Toy 2. I Can Dream 3. Power Seeker 4. Pricks 5. Falling In 2 Pieces 6. 300 Warriors 7. Yia Sou Saloniki 8. I Spy 9. Come Back 10. Daddy Yells 11. Blind Race Of Ice 12. Scream 13. Turn Back Time

 

Metalglory < http://www.metalglory.de/reviews.php?nr=17417 >


NIKKI PUPPET steht für einen der heißesten Rockacts der heutigen Zeit. Die "Stimme" der Band hat alles was man in dieser Szene braucht: Ausstrahlung, Bühnenpräsenz und eine Wahnsinnsstimme. Gitarrist Christos erinnert einen zwar optisch an Slash von G'n'R, macht aber viel mehr Action, live und auch auf Platte. Harte Riffs werden gepaart mit harmonischen Klängen und eiskalten Soli. Anke am Bass und Florentin am Schlagzeug machen die Sache dann auch hintenrum richtig knackig und fett. Auch der Produzent ist nicht gerade unschuldig an dem Erfolg der Band. Seit dem ersten Album im Boot ist kein geringerer als Herman Frank, langjähriger, erfolgreicher Produzent und als Gitarrist in Bands wie Victory und Accept bekannt geworden.

Nachdem die "Puppet On A String" Platte sehr erfolgreich in die Szene eintauchte und prompt die Aufmerksamkeit einiger Labels auf sich zog, kam gleich im Folgejahr die "Militant Mother" Scheibe auf den Markt. Nicht ganz so stark wie der Vorgänger, war sie trotzdem ein guter Erfolg.
Und nun sitze ich hier und höre die neue Scheibe. Ich weiß nicht ob es etwas besseres gibt, als wenn man vor lauter Hören fast schon keine Zeit mehr hat überhaupt ein Review zu schreiben. Ich denke mal, dass das mit Abstand die beste Platte dieser Combo ist. Hiermit haben sie sich meines Erachtens jetzt schon einen Meilenstein der Hannover Rockszene geschaffen. Im Gegensatz zu den anderen Scheiben ist diese hier am abwechslungsreichsten. Songs wie "Destroy This Toy" und der Titeltrack "Power Seeker" gehen so dermaßen ins Ohr, dass diese CD ein Liebling aller autofahrenden Rockfans werden könnte. Auch die gute Laune bleibt
eigentlich niemals auf der Strecke, da die sehr fröhlich angehauchten und trotzdem kraftvollen Hooks einem eine Ewigkeit im Kopf erhalten bleiben. Doch das die Band auch anders kann, beweisen sie eigentlich konstant mit balladenähnlichen Tracks wie z.B. auf dieser Scheibe "Turn Back Time". Dazu eine fast schon Manowar- ähnliche Metal / Hardrock Hymne die sich "300 Warriors"
schimpft und dem gleichnamigen Film gewidmet ist in dem Leonidas mit seinen 300 Männern in die Schlacht zieht. Auch "Scream" erinnert mich mehr an Powermetal als an Hardrock, lässt aber nichts an ihrer Magie auf der Strecke. Fette Doublebaseattacken und schnelle Riffings geben hier den Ton an. Bei "Yia Sou Saloniki" zeigt der quirlige Lockenkopf Christos beim Akustiksolo mal eine
Seite seines Könnens.

Fazit: Das beste Output dieser Band bisher. Wird schwer zu toppen sein, aber auch damit würde mich diese Combo nicht wirklich überraschen. Weiter so! Achso:
KAUFEN !!

Anspieltipps: Power Seeker, I Spy, 300 Warriors

Tracklist: Lineup:
1. Destroy this Toy
2. I can dream
3. Power Seeker
4. Pricks
5. Falling in 2 Pieces
6. Yia Sou Saliniki
7. 300 Warriors
8. I Spy
9. Come back
10. Blind Race of Ice
11. Daddy Yells
12. Scream
13. Turn back Time

9.5 Punkte von CrEEpYBaStArD (am 14.10.2008)

 

Rocktimes < http://www.rocktimes.de >


Zwischenzeitlich haben sich die Hannoveraner Nikki Puppet, nachdem sie in kürzester Zeit bereits mit zwei Alben "Puppet On A String" und Militant Mother für Furore gesorgt haben, zu einer festen Größe in Deutschlands Heavy Rock-Szene etabliert.
Aber wer rastet der rostet, dieses Sprichwort gilt auch im Rock-Biz,und so legen die Norddeutschen in gerade drei Jahren, ihr drittes Album "Power Seeker" vor und zeigen, dass sie das selbst vorgelegte Qualitätslevel problemlos erhalten können. Kompaktes Songwriting ist sofort erkennbar, bei dem der Opener "Destroy This Toy" die Marschrichtung klar erkennen lässt. Cooler Heavy Rock mit jeder Menge Power. "I Can Dream" und der Titeltrack, "Power Seeker", kommen wie eine Dampframme und stehen in der Tradition des 80er-Jahre-Heavy Metal, allerdings mit deutlichen Zugeständnissen an aktuelle Ausdrucksformen. Die Guano Apes, wie auch Zed Yago, Victory und auch Accept, stehen, wenn auch in subtiler Form, Pate. Diese Verbindungen sind nicht ganz zufällig, denn Produzent Herman Frank stand auch für die letzten beiden Formationen in der Vergangenheit zur Verfügung. Frontfrau und Scream-Queen Nicky Gronewold versteht es, jedem Track ihren charismatischen Stempel aufzudrücken. Egal ob Uptempo oder Midtempo, jede Tonlage wird mit Druck und der richtigen Phrasierung geliefert.
"300 Warriors" wird mit knochenharten Riffs und treibenden Grooves serviert, die sich sofort in die Gehörgänge pressen. Eine Heavy Metal-Durchmarsch- Granate erster Güte, dezent heavy-balladesk und die richtige Kost für Soundfetischisten. Eingängige Melodien wechseln ab mit Schmetterarien wie "I Spy", diedeutlichen Iron Maiden-Einfluss versprühen. Refrains gibt es wie Sand am Meer und keiner davon wirkt eintönig. Die Dreierpackung "Come Back", "Daddy Yells" und ""Blind Race Of Ice" besticht mit Riffs, die von einer soliden Rhythmusfraktion unterstützt werden und lassen die Fronterin, ganz im Stil ehemaliger US Female- Fronted-Bands, grooven und teilweise hardrockige Klänge shouten. Auch bei dem Airplay-kompatiblen "Blind Race Of Ice", das unverhohlen auf die Charts ausgerichtet ist, kann man die Songwriting-Fähigkeit für absolutes Hit-Potenzial erkennen. Bei "Scream" schütteln die Heavy-Traditionalisten, die Double Bass-Strukturen aus den Ärmeln, dass es eine wahre Ohrenfreude ist. Nikki Puppet haben mit ihrer aktuellen Veröffentlichung einen weiteren Schritt zur Stabilisierung ihrer Karriere unternommen, denn mit derart gut durchkomponiertem Material, das definitiv in den Gehörgängen hängen bleibt, haben sie wahre Abfeier-Hooklines mit großer Gesangsleistung geschaffen, die dazu beitragen werden, weit über die bereits vorhandene Fanschar Anerkennung zu erhalten.
Ein großartiges Album, das bereits einige Klassiker beinhaltet, die ihre musikalische Vita in Zukunft bereichern wird.
Line-up:
Nicky Gronewold (Gesang)
Anke Sobek (Bass)
Christos Mamalitsidis (Gitarre)
Florentin Adolf (Schlagzeug)

 
Magascene Hannover < http://www.magascene-hannover.de >
Nikki Puppet: Power Seeker

(CD, Artist Station)© (CD, Artist Station)
Wow, was ein Sprung nach vorne! Im Vergleich zum (ja schon ziemlich passablen) Vorgänger „Militant Mother“ hat das Quartett um Sängerin Nicky Gronewold monstermäßig zugelegt.
"Power Seeker“ ist von vorn bis hinten ein Knaller, angefangen beim Artwork bis hin zum eigentlich Wesentlichem, der Musik: Kraftvoller, straighter Hardrock, geil Oldschool-mäßig und frei von all dem oft unsäglichem Nu-Metal-Geschrote. Bassistin Anke Sobek und Drummer Florentin Adolf sorgen für den nötigen Druck, Gitarrero Christos Mamalitsidis spielt die halbe Welt schwindelig ohne sich in belangloser Dudelei zu verlieren und Nicky überzeugt mit mächtiger Vocal- Power. Lob gebührt auch Herman Frank, der diese Perle nahezu perfekt produziert hat.
www.nikkipuppet.de

© Stroetmann Verlag

 

Moses < http://www.musik.terrorverlag.de >


NIKKI PUPPET - Power Seeker
Artist: NIKKI PUPPET
Title: Power Seeker
Homepage: NIKKI PUPPET
Label: ARTIST STATION RECORDS

Auch beim dritten Werk ließen sich die Female-fronted Rocker NIKKI PUPPET von Ikone Herman Frank (ex- VICTORY/ ACCEPT) in Hannover einen fetten Sound zimmern. Das fällt vor allem bei Uptempo-Rockern wie dem knackigen Opener "Destroy this Toy" oder dem folgenden "I can Dream" positiv ins Gewicht. Nickys Röhre thront nach wie vor über allem und bietet von
feinem clean-Gesang bis zu kraftvollem Shouting alle Bandbreiten. Die sofort im Ohr hängen bleibenden Refrains sind
allerdings diesmal noch besser ausgearbeitet. Somit zündet man den einen oder anderen Hit, der eigentlich mal für einiges Airplay sorgen sollte. Kernige Songs wie "Pricks" oder "Falling in 2 Pieces" sollten die angepeilte Radio-Rockklientel doch locker in Movement versetzen, womit die Songs für die Livesituation wie geschaffen sind. Mit dem schweren "300 Warriors" geht man recht metallisch zu Werke, was derBand gut zu Gesicht steht. Ein leichter MANOWAR-Touch ist hier nicht zu leugnen, allerdings wesentlich unpathetischer und der Chorus ist mal richtig großartig! Auch das Solo weiß bei diesem Stampfer zu gefallen, bester Track des Albums. Da steht die Uptemponummer "I Spy" nicht weit hinter.

Unter den 12 Songs (+ kurzes Instrumental) findet sich keine richtig schwache Nummer. Es zünden zwar nicht
alle Tracks und die abschließende Ballade hätte man sich klemmen können, aber unterm Strich bleibt eine fette Rockscheibe, die ihr definitiv mal anchecken solltet. MOSES (25.09.2008)

 
Ingo vom hardtimes-mag.com < http://www.hardtimes-mag.com >

13 Tracks - 45:55 Min.

Nikki Puppet sind mit ihrer neuen Scheibe zurück - und rocken in alltbekannter und vor allem bewährter Manier locker-flockig drauf los. Zeitlose, erdige Rockmusik mit griffigen Hooks und Klasse-Refrains - alles gekrönt von einer Power-Frontfrau, die den Vergleich mit „uns Doro“ zu keinem Moment zu scheuen braucht. Im Gegentum: Die Gute könnte die akustische kleine Schwester von Mrs. Pesch sein, kein Spruch!

Ausfälle gibt‘s keine, 13 Tracks und ‚ne gute dreiviertel Stunde gute Mucke bei sehr gutem, druckvollem Sound veranlassen mich, 9 kleine Rocker aufs Bike zu setzen und gen Nikki Puppet donnern zu lassen.

9 Punkte / Ingo

 
Rockalarm.com Ralf Koch < http://www.rockalarm.com/band/article_v_nikki_pupp >

Das dritte Album der Female Fronted Heavy Rocker beweist klare Hardrock bzw. Metal Affinität, hat aber darüber hinaus noch viel mehr zu bieten. Starke Musikalität, eingängige Hooklines, hier darf der geneigte Rock-Fan grenzenlos genießen. Musikjournalisten kategorisierengerne. Sie hören eine CD, ordnen das Ganze ein, vergleichen es mit ähnlichen Kandidaten und beginnen zu werten, kaum dass das zweite Lied verklungen ist. Das geht ganz automatisch, man kann sich kaum dagegen wehren. Was das weitere Vorgehen natürlich allgemein vereinfacht, denn man weiß, auf welchem Feld man sich bewegt. Aber Bands wie Nikki Puppet machen es einem doppelt schwer, denn die richtige Schublade ist hier schwerlich zu finden. Das halb weibliche und halb männliche Quartett steht mit beiden Beinen im Rock. aber welchen, möglicherweise geneigten Fan kann man mit dieser Aussage wirklich erreichen? Also beginnen wir uns zu winden. Da klingt einiges nach Hardrock oder auch Metal, aber trotz einiger toller und zugegeben auch typischer Elemente sollte man hinzufügen, dass dies hier nicht nur für Genre-Fans interessant ist, denn da ist so viel mehr. Die Happy-ähnliche Pop Rock- Elemente, ein verspieltes Instrumental, eingängige Hooklines - das macht richtig Spaß. Hört mal rein!

(Ralf Koch / 23.08.2008)

 

www.myrevelations.de < http://www.myrevelations.de >
REVIEW-AUSZUG:
...aber kommen wir endlich zur Musik!(Sieht da noch jemand außer mir Parallelen zu den ewigen Underdogs Skew Siskin?) Die wurde richtig gut von Victory Gitarrist und Ex-Accept Axtmann Hermann Frank in Szene gesetzt! Der Mann sang auch mit seiner Gattin die Backing Vocals ein und schrieb bei paar Liedern mit. Das restliche Songwriting bestritten Gitarrist Christos Mamalitsidis und Frontfrau Nicky Gronewald. Die kernige Röhre von Frontdame Nicky passt klasse zur Musik und ist prädestiniert für Livekonzerte! Die flotten Songs haben ab und an mal ruhigere Momente und die Platte wird mit dem siebten Song, einem Instrumental namens
"Yia Sou Saloniki" klassisch geteilt. Abgeschlossen wird das Album durch die klassische Ballade "Turn Back Time". Insgesamt tanzen die Puppen nicht schlecht auf ihrem dritten Album!

 

Allover-ffm-rock.de Thorsten Dieterle < http://allover-ffm-rock.de/joomla/index.php?option >
CD-Reviews
Geschrieben von Thorsten Dieterle

Homepage:
www.nikkipuppet.de
Myspace:
www.myspace.com/nikkipuppet

Nikki Puppet aus Hannover zünden mit Power Seeker ihr drittes Rock Brett ab, welches getrost als ihr bisher stärkstes Album gezählt werden kann. Nach einem eher mäßigen Debüt (Puppet On a Sting), legten die Puppen mit Militant Mother gut nach und erfreuten Fans von Skew Siskin oder Crucified Barbara. Auf Power Seeker wurde die abwechslungsreiche Mischung aus Heavy Rock, Poppunk und soliden Rock nochmals verfeinert. Hier wird nicht grün, sondern pink gerotzt. Frontpuppe ist Nicky Gronewold, die entweder ganz wie ein böses Mädchen, oder leicht süßlich singend durch die 13 Stücke pendelt. Verstärkt wird sie am Bass von Anke "Basspüppi" Sobek und den beiden Herren Christos Mama Litsidis (Gitarre) und Florentin Adolf (Drums). Gerade Christos schüttelt ein lässiges Riff nach dem anderen ausseiner Klampfe und hat zudem ein starkes Händchen für ausgefeilte R`n`R Soli. Irgendwie erinnert der Kerl mich an Slash und das nicht nur von seinem Aussehen oder Posen her, wie man unschwer im Booklet übersehen kann. Für den ganz großen Wurf reicht`s zwar nicht, aber dennoch haben Stücke wie die fetzigen Heavy Rocker "Destroy This Toy" und "I Spy" oder die gefühlvolle Akustik Ballade "Turn Back Time" ihren Reiz. Genauso auch die etwas aus den Rahmen fallenden Stücke "300 Warriors", welcher vom Film 300 inspiriert
wurde und überraschend schwer mit fast schon epischen Zügen marschiert und der astreine Speedkracher
"Scream", der eine klare Motörhead Schlagseite hat. Der Rest ist zwar nicht wirklich schwach, geizt aber etwas mit herausragenden Melodien und Ideen. Trotzdem sollten Fans der von Skew Siskin und Co. unbedingt mal reinhören. Erwähnenswert ist auch noch der starke Sound, für den wieder mal Herman Frank (Accept, Victory) verantwortlich zeichnet. Für mich ist Power Seeker jedenfalls ein abwechslungsreiches Scheibchen, das sich prima zum Autofahren eignet und welches auch gefahrlos auf volle Pulle gedreht werden kann, wenn die nicht ganz so hartgesottene Freundin auf dem Beifahrer sitzt. Bin gespannt, ob Nikki Puppet ihre Qualitäten auf dem nächsten Album noch weiter herausarbeiten können, die Fähigkeiten haben sie auf jeden Fall!

 

www.rockszene.de < http://www.rockszene.de >
NACHRICHTEN-BLITZ
19.09.2008, 18:20 Uhr: Autogrammjäger bei Hannover Band
So schnell kann es gehen mit dem Interesse. Am heutigen Freitagnachmittag schlichen 2 Autogrammjäger über das Gelände des MusikZentrums. Grund des Treibens: Es sollten Unterschriften der Musiker der hannoverschen Band Nikki Puppet gesammelt werden, die heute Abend im MZ ihre CD-Release-Party feiert. Besagte Autogrammjäger tummeln sich sonst nur vor Shows von sehr populären nationalen wie internationalen Rock-Größen auf dem Gelände und warten oft stundenlang, bis ein Star den Weg von der Halle in den Backstage oder umgekehrt nennt. Nun also auch bei Nikki Puppet....Ein Zeichen?+++

 
www.heavyharders.de < http://www.heavyharders.de >
Review-Auszug:

Es werden mittlerweile auch schon drei Jahre seit dem Debüt von Nikki Pupet, einem Quartett, in dem Gleichberechtigung demonstriert wird. Da stehen zwei Frauen in der ersten Reihe und machen eine richtig gute Sache. Nicky Gronewold darf singen und Anke Sobek hat sogar schon den passenden Spitznamen mit "Basspüppi". Auf der männlichen Seite brilliert Christos Mamalitsidis an der Gitarre und Florentin Adolf gibt ordentlich Zunder am Schlagzeug.

Geboten wird ordentlicher Heavy Rock mit fetten Riffs, eingängigen Melodien, einer starken Stimme und dem richtigen Maß an ruhigeren Momenten. Auch der Sound ist sehr ordentlich gemacht. Da hat sich Produzent Herman Frank nicht lumpen lassen. Die Songs sind sehr
stark auf ein Live-Vergnügen ausgerichtet. Ich kann mir Nikki Puppet sehr gut auf der Bühne vorstellen. Wenn sie ähnlich viel Power bieten, wie es die Songs tun, dann gibt das aber mal richtig was Fettes.

Wer ordentlich gerotzten Heavy Rock hören will, sollte hier mal ein Ohr drauf werfen. Das fetzt, das will ich haben. War in den 80ern gut, ist heute besser.

Anspieltipps: Power Seeker, Come Back

 
www.emp.de < http://emp.de >
Review online!

Das dritte Album der Female Fronted Heavy Rocker beweist klare Hardrock bzw. Metal Affinität, hat aber darüber hinaus noch viel mehr zu bieten. Starke Musikalität, eingängige Hooklines – hier darf der geneigte Rock-Fan grenzenlos genießen.
EMP-Redaktion:
Musikjournalisten kategorisieren gerne. Sie hören eine CD, ordnen das Ganze ein, vergleichen es mit ähnlichen Kandidaten und beginnen zu werten, kaum dass das zweite Lied verklungen ist. Das geht ganz automatisch, man kann sich kaum dagegen wehren. Was das weitere Vorgehen natürlich allgemein vereinfacht, denn man weiß, auf welchem Feld man sich bewegt. Aber Bands wie Nikki Puppet machen es einem doppelt schwer, denn die richtige Schublade ist hier schwerlich zu finden. Das halb weibliche und halb männliche Quartett steht mit beiden Beinen im Rock. – aber welchen, möglicherweise geneigten Fan kann man mit dieser Aussage wirklich erreichen? Also beginnen wir uns zu winden. Da klingt einiges nach Hardrock oder auch Metal, aber trotz einiger toller – und zugegeben auch typischer Elemente – sollte man hinzufügen, dass dies hier nicht nur für Genre-Fans interessant ist, denn da ist so viel mehr. Die Happy-ähnliche Pop Rock-Elemente, ein verspieltes Instrumental, eingängige Hooklines… das macht richtig Spaß. Hört mal rein! (Ralf Koch / 23.08.2008)

 
Totentanz Magazin < http://www.totentanz-magazin.de >
Nikki Puppet- Power Seeker
(Artist Station Rec.)

Über Nikki Puppet bin ich schon mal vor Jahren im Netz gestolpert. Damals ist mir aber nicht aufgefallen das die Mädels (Vocals und Bass) und Jungs (Gitarre und Drums) wirklich so aktiv sind. Etliche Touren mit MSG, Victory, Rose Tattoo und die mittlerweile 3.CD (wie schon der
Vorgänger) von Herman Frank produziert. Auf und im Booklet wirkt das ganze etwas bieder und gestellt. Die Photos der beiden Damen aus der Band würden bestimmt auch bei Vanilla Ninja oder Jeanette Biedermann im Booklet nicht auffallen (wirkt arg poppig). Falsche Fährte, denn die Musik hat wirklich Eier! Lullacry aus Finnland könnten hier als Vergleich herhalten, aber Nikki Puppet gehen wesentlich abwechslungsreicher und sportlicher zu Werke. Von der rein akustischen Ballade „ Turn Back time“ über den Headbanger „300 Warriors“ bis zum Double Bass Kracher „ Scream“ ist alles vorhanden. Sängerin Nicky erinnert an eine etwas weniger raue Version von Lee „Ich will keinen Rock mehr machen“ Aaron, Gitarrist Christos hat einige coole Riffs und geile Leads parat. Als Anspieltipps will ich mal den Opener„Destroy this Toy“, „I can Dream“, „300 Warriors“ und das schnelle „I Spy“ (hier wäre die Double Bass im Refrain schon geil gekommen!!). Coole, abwechslungsreiche 80er Mucke mit teilweise ordentlich Haarspray zum Autofahren und der Standpromenade von Santa Monica . Klar, neu ist das Ganze nicht, aber mir gefällt`s und wird bestimmt öfter im Auto landen. Muss ich mir auch mal live ansehen...

(Schnuller)

 
rockszene.de
CD-Kritik-Detail

Nikki Puppet - Power Seeker (2008)
(Artist Station Records / Soulfood)

Nach “Puppet On A String” und “Militant Mother” schickt die hannoversche Band Nikki Puppet jetzt ihr neues Album “Power Seeker” ins Rennen. Für Anhänger von kraftvollem, groovingem Hard´n Heavy-Gitarrenrock mit deutlichem Old-School-Touch könnte diese Platte ein wahrer Leckerbissen sein.

Ob Up-Tempo-Songs oder schwergewichtige Rocker- das Quartett setzt die neuen Songs mit ungeheuer viel Druck, Biss und unwiderstehlicher Leidenschaft in Szene, dass es den Fan von ehrlichem Handmade-Power-Riff- Rock fast ausnahmslos zu elektrisieren vermag. Nikki Puppet knallen und rocken, dass die Schwarte kracht. Wie ein ausgehungertes Rudel Wölfe, dass sich in einer frostigen Winternacht über einen kapitalen Hirsch hermacht um ihn rasch zu erlegen und im Anschluss in Windeseile zu verspeisen.

Produzent Herman Frank hat das Ganze in seinem Area 20 Studio in Hannover erstklassig aufgenommen und gemischt. Die Soundqualität dieses Albums ist besonders herauszustellen, weil einfach nur klasse, ohne Einschränkungen. Eine hochklassige Hard´n Heavy- Produktion wie sie im Buche steht.

Manchmal wird zwar ein bisschen viel geknallt, gerifft und soliert, aber was raus muss, muss eben raus. Nikki Puppet präsentieren sich als Herzblutmusiker mit ganz viel Drang nach vorn und da gilt es eben, mit Kompromissen sparsam umzugehen. Noch nicht ganz ausgeschöpft hat die Band ihr Potenzial in Sachen Songwriting. Ein echter Ohrwurm mit absoluten Hit-
Qualitäten drängt sich auf die Schnelle nicht auf, auch wenn die Band dem Hörer gerade mit dem zweiten Song „I Can Dream“ einen eingängigen Refrain um die Ohren haut, der unweigerlich zum Mitsummen, Mitklatschen und Kopfnicken auffordert – Live dürfte sich diese Nummer zu einem echten Knaller aufschwingen, der gegen Ende des Sets die Meute vor der Bühne nochmal richtig in Verzückung geraten lässt und wahrscheinlich laute Zugaberufe nach sich zieht.

Das Schönste dann zum Schluss. Mit „Turn Back Time“ zaubern Sängerin Nikki und Gitarrist Christos eine wunderbare Akustikballade aus dem Hut, für diesen Track gibt es die Höchstpunktzahl.

www.nikkipuppet.de
www.artiststation.de
Andreas Haug

 
Nikki Puppet Und Inquiring Blood in Hannover am 19.09.2008

Eine Woche vor dem VÖ ihrer neuen Platte "Power Seeker" (Review) hatten NIKKI PUPPET ins Musikzentrum zur ersten Livekostprobe der neuen Songs eingeladen. Als Support hatten sie die hannoverschen Death Metaller INQUIRING BLOOD dazugeholt, was musikalisch zwar eine ungewöhnliche Mischung war, aber sehr gut funktioniert hat.

So war es leider bei der Support-Band im Saal und vor der Bühne recht leer. Dennoch ließen sich die fünf Jungs nicht daran hindern ein wie gewohnt brutales und professionelles Set zu spielen. Sowohl Stageacting als auch Publikumskontakt waren hervorragend. Der Sound an diesem Abend war der Musik der jungen Band mehr als angemessen und die wenigen, die sich den Gig ansahen, spendeten Applaus und einige wenige headbangten sogar zu den Abrissbirnen von INQUIRING BLOOD. Nach leider nur zehn Songs war dann auch schon wieder Schluss. Wen es interessiert: am 01.11. wird die band wieder im Musikzentrum beim "DAS Metal Alter Festival" auftreten.

Nun war eine kurze Pause angesetzt und man konnte gemütlich eine rauchen. Nach ungefähr 20 Minuten ging es dann weiter mit dem Headliner des heutigen Abends. Gleich nach den ersten Songs, war mir klar, dass ich mich ganz groß in NIKKI PUPPET getäuscht hatte. Es gibt ja bekanntlich Bands, die man auf CD vergöttert und live eher unspannend findet und es gibt Bands bei denen es umgekehrt ist. Und NIKKI PUPPET konnten mich CD-technisch nie groß begeistern, aber was die vier Live bewirken ist wirklich der Wahnsinn. Den ganzen Gig über steckte eine Power hinter der band, die auch sehr gut das Publikum ergriff. Außerdem war NIKKI PUPPET klar anzumerken, dass sie verdammt viel Spass an der Sache haben und wenn dies so ist, steht einem guten Gig meist nichts mehr im Wege und so war es dann auch an diesem Abend. NIKKI PUPPET spielten ein schönen Mix aus Songs ihrer bisherigen drei Alben und begeisterten von der ersten bis zurletzten Sekunde. Vor allem die Songs des neuen Album konnten überzeugen (vor allem `Power Seeker´, `Pricks´ und `300 Warriors´).

Alles in alllem war es ein sehr schöner hannoverscher Metal / hard Rock- Abend mit zwei sehr guten Bands, die noch viel vor sich haben. Wie schon erwähnt: vor allem von NIKKI PUPPET war ich sehr überrascht. Diese Band ist eine wahre Liveband und sollte wesentlich größere Hallen füllen. Die Band, die Songs, die Sängerin...hier stimmt einfach alles für eine verdammt gute Liveshow!

Setlist INQUIRING BLOOD:
Death
Cadaver Project
Schizo
Imaginary Silence
Master Of Pain
Kill With A Smile
The Last Judgement
Raping Christ
Mosquito
Terror Squad

Setlist NIKKI PUPPET:
Syncronized
I Can Dream
Puppet On A String
Ignorance
Pricks
Sirens
Come Back
Turning In Circles
Power Seeker
Paralized
Drum Solo
Blind Race Of Ice
I Spy
300 Warriors
Destroy This Toy
Stand Here This Way
Militant Mother
I Don't Know

geschrieben am 19.10.2008 von Toby

 

Review ROCKPAGES, Greece

http://www.rockpages.gr/detailspage.aspx?id=2102&type=2&lang=EN

This is one of the CD’s I can’t stop playing lately! “Power Seeker” by the German band Nikki Puppet, featuring two girls on vocals, and bass, and a compatriot on guitar, has all the stuff that makes me like it: powerful tunes, well crafted songs, passion, energy, liveliness, freshness, and a great approach of garage-punk-raw-rock’n’roll.

Nicky’s special, ballsy vocals certainly make this band stand out from the pile. After releasing two albums, and endless touring, support slots with bands like Michael Schenker Group, Victory, Rose Tattoo, as well as appearances in major festivals, there’s no doubt this band is tight, and on the right track. In addition, just put into the mix Christos Mamalatsidis gutsy playing, whose influence is obvious on “Yia Sou Salonica”, and “300 Warriors”, which is referring to Leonidas’ 300… A good investment!

Yiannis Dolas

?να απ? τα CD με τα οπο?α ?χω κολλ?σει τελευτα?α! Το “Power Seeker” των Γερμαν?ν Nikki Puppet, με δυο κορ?τσια στη φων? και το μπ?σο και ?ναν πατρι?τη μας στην κιθ?ρα, ?χει ?λα τα συστατικ? κ?νουν ?να ?λμπουμ να μου αρ?σει. Δυνατ? κομμ?τια, καλ?ς συνθ?σεις, π?θος, ζωντ?νια, εν?ργεια, φρεσκ?δα και μια πολ? καλ? προσ?γγιση του garage-punk-χ?μα-rock’n’roll.

Τα ιδια?τερα, τσαμπουκαλεμ?να φωνητικ? της Nicky σ?γουρα κ?νουν αυτ? το συγκρ?τημα να ξεχωρ?ζει. ?λλωστε, μετ? απ? δ?ο ?λμπουμ και ατελε?ωτες περιοδε?ες με μεγ?λα ον?ματα, ?πως οι Michaels Schenker Group, Victory, Rose Tattoo και εμφα?σεις σε μεγ?λα φεστιβ?λ, δεν τ?θεται θ?μα δεσ?ματος και προσανατολισμο? της μπ?ντας. Σε ?λα αυτ? προσθ?στε και το στιβαρ? πα?ξιμο του «δικο? μας» Χρ?στου Μαμαλατσ?δη, στον οπο?ο κατ? π?σα πιθαν?τητα ωφε?λεται και η παρουσ?α δυο κομματι?ν με Ελληνικ? περιεχ?μενο: “Yia Sou Salonica” και “300 Warriors”, που αναφ?ρεται φυσικ? στους 300 του Λεων?δα...Μ?α πολ? καλ? επ?νδυση!

Γι?ννης Δ?λας

 

NIKKI PUPPET - MILITANT MOTHER

 

http://www.metalglory.de/reviews_neu.php?nr=14948

Nikki Puppet (Deutschland) "Militant Mother" CD

So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Sehr Gut!

Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung!

Label: Armageddon Music (41 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 16.2.2007 (1418 verwandte Reviews)
Spieldauer: 44:44
Musikstil: Rock (814 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung:
Homepage: http://www.nikkipuppet.de
Leserwertung
10 von 10 Punkten
bei 1 Stimme

Weitere Infos zu Nikki Puppet:

REVIEWS:
Nikki Puppet Puppet On A String
Nikki Puppet Militant Mother
Nikki Puppet Power Seeker

Mehr über Nikki Puppet in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

„Militant Mother“ benannt ist das zweite Album der jungen hannoveraner Band NIKKI PUPPET. Mit diesem will die Female-Fronted Heavy Rock-Band an den Erfolg ihres Debütalbum „Puppet On A String“ anknüpfen. Genau in diesem Stil ist auch das neue Album angelegt, obwohl bei „Militant Mother“ auch punkigere Töne zu hören sind, die Band setzt auf Heavy Rock und modernen NuMetal. Modern, rotzig und frech kommen die elf Eigenkompositionen der Militant Mother Nicky Gronewold daher und Nicky versteht es sehr gut mit ihrem Gesang und der damit verbundenen Austrahlung gnadenlos zu rocken und ihren ganz eigenen Stil zu schaffen. Das Repertoire spannt sich dabei von Uptempo-Nummern über traditionelle Rocksongs bis hin zu balladesken ruhigeren Stücken. Beim Opener „Lost In Time“ wird die Zielrichtung sofort klar und Nummern wie „Paralized“ „Lights Are You“ oder „Turning In Circles“ wissen auf ganzer Linie zu gefallen und zu überzeugen. Aber die Band wagt sich auch an Coverversionen. So wird Billy Joel`s unvergessenes „We Didn`t Start The Fire“ von NIKKI PUPPET ganz neu interpretiert. Die Band wird zweifelsfrei von ihrer Namensgeberin Nicky dominiert, aber das stört das Gesamtbild bzw. Ton keinesfalls, denn die charismatische Frontfrau reisst ihre Kollegen förmlich mit und gibt ihnen die Kraft für beste Leistungen. Den Namen dieser Band wird man in Zukunft gewiss öfter hören, denn ihre besonderen Livequalitäten stellte die Band schon beim Wacken Open Air 2006 unter Beweis.
Kaufenswert!

Tracklist: Lineup:
1. Lost In Time
2. Militant Mother
3. We Didn`t Start The Fire
4. Open Up Your Mind
5. Words
6. Turning In Circles
7. If (You Can`t Have Me)
8. Lights Are Out
9. Paralized
10.Paltry
11.I Don`t Know

8.0 Punkte von Manuela (am 02.03.2007)


http://www.emp.de/bin/shop.php?prog=shop&funktion=PRODUCTINFO&article=430786

EMP Redaktion:
Hannover war einst die deutsche Hardrock-Hochburg mit Größen wie den Scorpions, Victory und Sargant Fury. Nikki Puppet greifen den Spirit der Legenden auf und rocken auf ihre eigene Art und Weise munter drauf los. "Militant mother" stellt das eher durchwachsene Debut "Puppet on a string" locker in den Schatten und wirkt frisch und dynamisch. Tracks wie das eingängige "Turning in circles", der fetzige Opener "Lost in time" oder das groovige "Open up your mind" bleiben im Ohr hängen und man wünscht sich direkt vor die Bühne, samt Freundin, Bier und Kippe. Sängerin und Namensgeberin Nicky Gronewold sorgt mit ihrer rauen Stimme für die entsprechende Rock'n'Roll-Attitüde und somit nicht nur optisch für Reize. "Militant mother" ist ein vielseitiges Hardrock-Album, mal punkig, melodisch, modern oder einfach nur rotzfrech. Produziert hat das heiße Eisen Victory Gitarrist Hermann Frank, der genau weiß wie der Sound des Vierers zu klingen hat. On top gibt es noch die gelungene und passende Cover-Version des Billy Joel Klassikers "We didn't start the fire", was eine rundum gelungene und tolle Rockscheibe abrundet. (Markus Wosgien / 05.01.2007 )

 

 

http://www.rocktimes.de/gesamt/n/nikki_puppet/militant_mother.html

Nikki Puppet / Militant Mother
Spielzeit: 44:44
Medium: CD
Label: Armageddon, 2007
Stil: Heavy Rock

Review vom 28.02.2007

Jürgen B. Volkmar
Nachdem die Hannoveraner Nikki Puppet mit ihrem grandiosen Einstiegsalbum "Puppet On A String" die Heavy-Gemeinde aufhorchen ließen, kommt jetzt der Nachschlag mit "Militant Mother".
Wieder versteht es die Band, mit aktuellem Songwriting kompakte rockige Songs abzuliefern, ohne sich selber in die Klischeeecke abzusetzen.
Das neue Release ist nichts anderes als die kontinuierliche Fortführung des Weges, den man bereits erfolgreich eingeschlagen hat, nämlich satter, rifforientierter Heavy Rock mit moderner Orientierung.
Band-Namensgeberin ist übrigens Nicky Gronewold, zu deren hervorstechendsten Attributen eine Powerröhre zählt, die in dieser Form äußerst rar zu finden ist. Das hauptsächlich aus Eigenkompositionen bestehende Werk besticht sofort durch eine gefällige Mixtur aus traditionellem und metallastigem Gebräu. Frontfrau Nicky versteht es vorzüglich, jedem Stück eine raue und kantige Note zu verleihen.
"Lost In Time" und "Militant Mother", mit punkigem Rhythmusgerüst, erinnert phasenweise an Exilia, passend zur Seite steht dabei Gitarrist Christos Mamalitsidis, der Kick Ass-Riffs kernig rockend mühelos aus dem Ärmel schüttelt.
Mit dem Cover "We Didn't Start The Fire" hat es noch eine partytaugliche Komponente. Originell interpretiert, wandelt sich der Billy Joel-Hit in einen cool groovenden Punkknaller, der dennoch nicht plakativ verwurstet wird.
"Open Your Mind" und das leicht balladeske "Turning In Circles" kommen in klassischer Midtempo-Manier und mit formidabler Gitarrenarbeit zu Gehör. Stakkato-Riffings wechseln mit pumpenden Bassläufen und verschmelzen zu einer musikalischen Gesamtleistung ohne Schwachpunkte.
"If You Can't Have Me", rotzig und dreckig mit Sägezahncharakter, wechselt mühlos zu "Lights Are Out", einem Rockstampfer, der mit rasiermesserscharfen Gitarrensoli brilliert. Die Midtempo-Kracher "Paralized" und "I Don't Know" zeigen nochmals die Seele des Quartetts. Scharf abgegrenzt und atmosphärisch dominant baut sich die Energie langsam auf, um sich dann in tollen Refrains und Gitarrendrive zu entladen.
Die Frontlady beweist in jeder Lage, dass sie ihre Stimme inhaltlich und songdienlich optimal einzusetzen weiß. Heiß und knackig werden die perfekt arrangierten Nummern umgesetzt.
Diese Dame hat den Rock in den Genen und man fühlt sich in manchen Augenblicken an eine der Göttinnen der Rockhistory, 'Mama Lion' Lynn Carey erinnert. Lässig hält die Frontfrau die Mitspieler an der Leine, ganz im Sinne der vorgegebenen Marschrichtung: Nämlich mit Power und maximaler Energie im Sinne des klassischen Rocks, authentisch und rotzfrech eigene Duftmarken zu setzen. Dies ist ihnen zweifellos gelungen, eine wahrliche Bereicherung der Heavy Rock-Army.
Tracklist
01:Lost In Time
02:Militant Mother
03:We Didn't Start The Fire
04:Open Your Mind
05:Words
06:Turning IN Circles
07:If (You Can't Have Me)
08:Lights Are Out
09:Paralized
10:Paltry
11:I Don't Know

 

http://www.planetheavymetal.de/beitrag_Nikki-Puppet-%252B-Militant-Mother_3373.html

Grad mal nach 15 Monaten haben sich “Nikki Puppet” nach dem überzeugenden Debüt hingesetzt um ein neues Album auf die Menschheit loszulassen. Und nachdem das erste schon sehr überzeugen konnte, ist man natürlich gespannt, was die vier Hannoveraner(innen) nun gemacht haben. Nun, man ist sich treu geblieben, spielt geradlinigen Hardrock mit kleinen Punkschnipseln und einer Menge Kick-Ass und Streetattitude. Das geht ab ohne Ende, rockt einfach tierisch ab, überzeugt auf ganzert Linie sowohl musikalisch, als auch ganz besonders imgesanglichen Sinne.
Nicky Gronewold ist eine hammerharte Rockröhre, die ihr Geschäft verdammt gut versteht.
Die Songs sind überzeugend ohne Ende. Angefangen beim gut abgehenden „Words“, dem Kracher „Militant Mother“ und der verdammt gelungenen Coverfassung von „Billy Joels“ „We didn´t start the Fire“. Besonders letzterer ist ja nicht gerade ein 08/15 Song, gerade deswegen ist es beeindruckend, was man für eine Rockgranate daraus gezaubert hat.
Nun, auch Album Nr.2 kann auf ganzer Linie überzeugen und es ist zu hoffen, dass dieser starken Band mehr Aufmerksamkeit entgegengebracht wird.

 

http://vampster.com/artikel/show/?id=22429

NIKKI PUPPET: Militant Mother
CD-Review vom 27.02.2007 drucken senden

Rotzig flotte Heavy Rock-Nummern hat die Hannoveraner Band NIKKI PUPPET zu bieten. Unbeschwert und beschwingt eröffnet bereits der Opener den elfteiligen Reigen und zeigt gleich sehr deutlich, wo die Stärken und somit auch Erkennungsmerkmale der Band um Fronterin Nicky Gronewold liegen. Zum einen bei ihrer lässigen, teilweise rotzfrechen Stimme und zum anderen bei den eingängigen Gitarrenriffs mitsamt Soli von Christos Mamalitsidis. Ja, "Militant Mother" flutscht wirklich rein und lädt herzlich zum gemütlichen Mit- und Abrocken ein. Allerdings vermisst man mitunter eine gewisse Tiefe, so dass die positive Wirkung gegen Ende hin abnimmt, was nicht heißen soll, dass die Tracks auf der zweiten Hälfte des Albums wesentlich schlechter sind, nur scheinen mir rund 45 Minuten einer derartigen "Easy-Listening-Heavy-Rock-Musik" doch zu viel an einem Stück zu sein. Dabei zeigen sich NIKKI PUPPET durchaus bemüht, etwas Abwechslung in die Tracks zu bringen. Vom flotten Opener geht es gemäßigter und gesanglich fast ein bisschen böse mit dem Titeltrack weiter, ehe dann eine punkige Cover-Version von BILLY JOELs Klassiker "We Didn´t Start The Fire" zum Mitsingen animiert. Nur den Refrain mit den Backing Vocals hätten man sich dort sparen können. Aber die angesprochenen Merkmale der Band bleiben da wie dort vorhanden, so dass die Variationen im Tempo und die kleineren Ausflüge in benachbarte Genres nicht wirklich ins Gewicht fallen, um die Langzeitwirkung zu stärken. Doch diesen Unkerufen zum Trotz hat "Militant Mother" durchaus seine Berechtigung, auf einem anständigen Label herausgekommen zu sein, schließlich ermöglichte nicht zuletzt dieser Umstand eine makellose Produktion, die dem Ganzen einen äußerst professionellen und auch massenkompatiblen Anstrich verliehen hat.

Veröffentlichungstermin: 16.02.2007

Spielzeit: 44:46 Min.

Line-Up:
Florentin Adolf - Drums
Anke Sobek - Bass
Nicky Gronewold - Vocals
Christos Mamalitsidis - Guitars

Produziert von Herman Frank @ Arena 20 Studio, Hannover
Label: Armageddon Music

Homepage: http://www.nikkipuppet.de

Tracklist:
1. Lost In Time
2. Militant Mother
3. We Didn´t Start The Fire (BILLY JOEL-Cover)
4. Open Up Your Mind
5. Words
6. Turning In Circles
7. If (You Can´t Have Me)
8. Lights Are Out
9. Paralized
10. Paltry
11. I Don´t Know

 

http://www.bloodchamber.de/cd/n/3498/

IronMarkus
Ex-Mitarbeiter

„Female Fronted Heavy Rock“ heißt es in der Bandbeschreibung und noch im ersten Track werden Erinnerungen an GIRLSCHOOL geweckt, obwohl NIKKI PUPPET eine ganze Spur härter reinhauen als das was damals en vogue war.

Im zweiten Song, dem Titelstück klingt die Band schon mehr nach DIE HAPPY vs. EXILIA das ist auch der Sound der den Rest des Albums prägen soll. Die Ausnahme bildet die Coverversion des BILLY JOEL-Songs „We Didn’t Start the Fire“, der klingt eher nach Viva-Nachmittags-Gute-Laune-Pop-Punk, was weder BILLY JOEL noch dem Rest des sonst etwas dunkleren Atmosphäre Albums gerecht wird. Insbesondere stört hier der etwas misslungene Chorus.

Nach dem dritten Lied geht’s wieder zurück in die Nu-Metal meets Heavy Rock Schiene, sehr solide umgesetzt und die Stimme der Sängerin Nicky Gronevold weiß durchaus zu überzeugen. Wo Bands wie GUANO APES, DIE HAPPY, EXILIA, THE DONNAS, DOVER und Co. ihre Existenzberechtigung haben, da gehören auch NIKKI PUPPET aus Hannover hin, diese Band beschreibt durch ihre Musik quasi einen Querschnitt durch die ganze Szene, mal rockig, mal punkig, verziert mit Elementen aus dem Nu-Metal, aber stets ohne sich zu sehr an irgendwelche Fersen zu heften.

Als Anspieltipps kommen „Lost In Time“ und „Lights Are Out“ wohl am besten in Frage und hört euch das Gitarrenriff aus „I Don’t Know“ mal an, das ist ganz nach meinem Geschmack, ebenso das ganz knackige Gitarrensolo in „Turning In Circles“. Wo Licht ist, ist aber eben auch Schatten, so ist „Words“ einer der schlechteren Songs zum Platte voll machen, gleiches gilt für „If“ und ein wenig auch für „Paralized“. Sieben Punkte ist diese Scheibe aber allemal wert.

 

http://www.musik.terrorverlag.de/rezensionen/nikki-puppet/militant-mother/

NIKKI PUPPET - Militant Mother

Artist NIKKI PUPPET
Title Militant Mother
Homepage NIKKI PUPPET
Label ARMAGEDDON MUSIC
Leserbewertung 10.00 von 10 Punkten (1 Bewertungen)
Immer wieder Hannover! Diesmal NIKKI PUPPET mit ihrer neuen Scheibe, welche allerdings ein strunzdämliches Cover ziert! Nicht dass die Dame nicht nett anzuschauen ist, aber als Frontcover taucht das mal gar nix. Zum Glück ist die Mucke da schon von anderem Kaliber.

Der flockig-rockende Opener "Lost in Time" wird vom sehr GUANO APES-lastigen Titeltrack gefolgt. Fährt cool rein der Sound und die Vocals von Frontdame Nicky Gronewold sind auch fein. Nicht Nasic-Niveau, aber doch sehr amtlich. Passt auf jeden Fall gut zu dem rockigen Grundsound des Quartetts. Gleich zu Beginn des Albums eine Coverversion zu platzieren ist mal recht ungewöhnlich. "We didn’t Start the Fire" von BILLY JOEL groovt ordentlich los, ich bevorzuge dennoch das Original. Des Flairs wegen. Positiv bemerkbar macht sich bei dem zweiten Silberling der Truppe, dass Altmeister Herman Frank an den Reglern saß und einen schön druckvoll pumpenden Sound hingebastelt hat. Punkigeres wie "Words" klingt auch dementsprechend dreckiger. Ein Ohrwurm wie "Lights are Out" könnte sich gar zum kleinen Hit entwickeln, zumindest für eben die GUANO APES-Klientel. Und davon gibt es ja nicht grad wenige (mich eingeschlossen)!

Die unglaubliche Hitdichte der Göttinger Superstars wird zwar nicht erreicht, aber die gibt’s ja nun leider auch erst mal (?) nicht mehr und NIKKI PUPPET sind auf jeden Fall eine coole Alternative!

MOSES (07-02-2007)

 

http://www.metal-district.de/md_cds::::3471:nikki_puppet_militant_mother.html


Die Niedersachsen konnten nach dem 2005 veröffentlichten Debut „Puppet On A String“ einige Erfolge verbuchen. On Tour war man im letzten Jahr mit niemand Geringeren als MSG, für eine Newcomer-Band durchaus beachtlich. Nun folgt mit „Militant Mother“ das zweite Album des von Sängerin Nicky Gronewold gefronteten Vierers.

Wie ihre Stadtvetter, den SCORPIONS, haben sich die Hannoveraner ganz dem Heavy Rock verschrieben. Gleich beim ersten Track fällt die von Gitarrist Christos Mamalitsidis aufgefahrene Gitarrenwand auf, die der Hörer als ziemlich drückend empfindet. Der Herr ist auch für die vielen coolen Soli und Gitarrenmelodien verantwortlich, die perfekt zur Mucke der Band passen. Zu herausstechenden Tracks hat es diesmal leider noch nicht gereicht, die Musik wirkt eher im Kollektiv und hat keinen wirklichen Höhepunkt, allerdings funktioniert die Scheibe auch so. Auch NIKKI PUPPET widmen sich etwas, das in letzter Zeit immer öfter bei Metal-Combos vorkommt: einer Coverversion eines Klassikers aus der Pop-Musik. In diesem Fall hat es „We didn´t Start The Fire“ von BILLY JOEL erwischt.

Songs, die dennoch sehr gut ins Ohr gehen, ist der Uptempo-Opener „Lost In Time“, das eingängige und moderne „Open Up Your Mind“ sowie das melodische „Turning In Circles“. Demgegenüber stehen die eher schwachen Tracks „Words“, das teilweise mit verzerrten Gesang rüberkommt sowie das punkige „Paralized“; das nicht so Recht zur Band passen will, weil man das der Band nicht abnimmt. Das Solo ist allerdings schön dreckig, so muß das sein. Ebenso weiß „Paltry“ nicht zu überzeugen, alleine schon wegen dem nervenden Drumbeat, der sich eher nach Drumcomputer anhört. Bäh!

Produziert wurde „Militant Mother“, wie schon das Debut, von Herman Frank, langjähriger Knöpfchendreher und erfolgreicher Gitarrist unter anderen bei Bands wie VICTORY und ACCEPT, im Arena 20 Recording-Studio in Hannover. Dementsprechend ist auch der Sound ausgefallen, man merkt einfach, dass da Jemand mit viel Erfahrung an den Reglern gesessen hat. Dabei herausgekommen ist nämlich eine sehr druckvolle und zeitgemäße Scheibe, die sich vor Major-Releases nicht zu verstecken braucht.
Alles in allem ein Album mit viel Licht aber auch noch ein wenig Schatten. Wenn die Band daran weiter arbeitet, können wir uns aber noch über viele rockige Alben der Band freuen. Weiter so!

01. Lost In Time
02. Militant Mother
03. We Didn't Start The Fire
04. Open Your Mind
05. Words
06. Turning IN Circles
07. If (You Can't Have Me)
08. Lights Are Out
09. Paralized
10. Paltry
11. I Don't Know

 

 

 

NIKKI PUPPET - PUPPET ON A STRING

 

http://www.rockszene.de/Reports/38-die-puppen-tanzen-nikki-puppet-rocken-sich-ins-profilager.html

Die Puppen tanzen
Nikki Puppet rocken sich ins Profilager
von Paul Schüler

Hannovers Rockszene ist – allen Unkenrufen zum Trotz – riesig. Aber nur einigen wenigen Bands gelingt es, ihre Musik auch wirklich an den Mann zu bringen. Nikki Puppet ist eine von diesen Bands. Am 7. November dieses Jahres erschien ihr aktuelles Album „Puppet On A String“ beim Hamburger Edel-Label Armageddon Music. Am Samstag, dem 10.Dezember, stellen die Vier die Platte in der Celler CD-Kaserne vor. Grund genug, dieser Band zuvor ein wenig auf den Zahn zu fühlen.
2003 war das Geburtsjahr von Nikki Puppet, Sängerin Nicky Gronewold und Gitarrist Christos Mamalitsidis lernten sich bei der hannoverschen Formation Hungry kennen, merkten, dass sie zusammen gute Songs schreiben konnten – und gründeten eine eigene Band. Die ersten Impressionen der neuen Musik begeisterten auch Kai Paulmann und Wiebke Hempel, die fortan die neu gegründete Band an Schlagzeug und Bass unterstützen.

Es folgte eine Demo-Aufnahme und ein Sommer voller Konzerte. Ein Gig jagte den Nächsten, Nikki Puppet begannen, sich in Hannover zu etablieren. Als dann Herman Frank (ja, DER Herman Frank, der schon bei Accept und Victory spielte und unter anderem für Saxon produzierte) der Band eine komplette CD-Aufnahme anbot, war es an den Musikern, sich zu entscheiden. Will ich jetzt wirklich alles auf eine Karte setzen und meine Zeit für eine mögliche Karriere opfern? Drummer Kai Paulmann und Bassistin Wiebke Hempel beantworteten diese Frage mit nein. Doch Ersatz war schnell gefunden: Am Schlagzeug machte fortan Michael Wolpers seinen Job und Anke Sobek bediente die vier Saiten. Im November 2004 entstand der Erstling „Puppet On A String“, im Februar 2005 jubelte der Metal Hammer die Scheibe zur Demo des Monats hoch. Von da an ging es für die Vier richtig los.

Die Suche nach einer Plattenfirma begann. Wer so was schon mal versucht hat, der weiß, dass diese Suche schnell zur Odyssee werden kann. Unzählige Demos werden verschickt, einige wenige Reaktionen kommen zurück – und meistens sind sie negativ. Da helfen dann oft nur noch Kontakte weiter. Und hier kam wieder Herman Frank ins Spiel. Durch ihn wurde Kontakt zum Label Armageddon Music hergestellt. Die Herren im Anzug zeigten sich vom Material der Band begeistert und machten „Puppet On A String“ jetzt für ein richtig breites (…) Publikum zugänglich.

Grund genug, sich mal richtig selbst zu feiern. Doch Musik machen heißt auch Arbeit. Deswegen geht es im Mai für 10 Tage auf Deutschland-Tour. Zwei bekannte Bands werden supportet, deren Namen allerdings erst am 18. Januar verraten werden, wenn die Tour offiziell bekannt gegeben wird. Außerdem ist ein Gig beim Wacken 2006 geplant. Der Wunsch der Band, endlich mit der eigenen Musik Geld zu verdienen, könnte also schon bald erfüllt werden. Und am zweiten Wunsch, dem obligatorischen Berühmtwerden, wird auch schon heftigst gearbeitet.

Am Samstag nun, dem 10.Dezember, wird das CD-Release gefeiert. Allerdings nicht in Hannover, sondern in der Celler CD-Kaserne. Nikki Puppet eröffnen den Abend als Special Opening Act Show. Sängerin Nicky beschreibt diese übrigens so: „Es brennt - es ist anders - Feuerlöschermusik!“ Man darf also gespannt sein. Danach werden Rocktail The Band die Bühne betreten und sich fünf (!) Stunden lang durch die Höhen und Tiefen der Rockgeschichte covern. Unterstützt werden sie dabei unter anderem von einem Symphonie-Orchester!

http://www.nikkipuppet.de/
http://www.hermanfrank.com/
http://www.rocktail-theband.com/

 


http://www.metalglory.de/reviews_neu.php?nr=2758

Nikki Puppet (Deutschland) "Puppet On A String" CD


So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Gut

Kaufwertung für Euch:
Kaufenswert

Label: Armageddon Music (41 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2005 (1095 verwandte Reviews)
Spieldauer: 33:11
Musikstil: Hard Rock (800 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung:
Homepage: http://www.nikkipuppet.de
Leserwertung
10 von 10 Punkten
bei 1 Stimme

Weitere Infos zu Nikki Puppet:

REVIEWS:
Nikki Puppet Puppet On A String
Nikki Puppet Militant Mother
Nikki Puppet Power Seeker

Mehr über Nikki Puppet in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Am 07.November 2005 erscheint mit „Puppet on a string“ das Debütalbum der Band NIKKI PUPPET. Die Newcomerband aus Hannover gibt es erst seit November 2003.
Nicky Gronewold ist Sängerin und Namensgeberin der NIKKI PUPPET`s. Mit dabei sind Christos Mamalitsidis an der Gitarre, Anke Sobek am Bass und Gesang und Michael Wolpers am Schlagzeug. Produziert wurde das Album von Herman Frank, bekannt durch seine Mitwirkung bei Victory und Accept.

Der Titelsong „Puppet on a string“ legt gleich fetzend rockend los und zeigt was Nicky & Co. so draufhaben. Nicky Gronewold setzt ihre charismatische Stimme vielseitig ein, Gitarrist Christos lässt die Saiten glühen und Bass und Schlagzeug runden das Ganze zu einem überaus stimmigen Song ab.
Mit „Sirens“ geht es melodisch und eingängig weiter. Beim Song „Synchronized“ toben sich die NIKKI PUPPETS weiter aus und wieder bestechen die handwerklichen Fähigkeiten der Bandmitglieder. Die krassen Gitarrenriffs und der absolut wandelbare Gesang werden sehr gut kombiniert. Genauso fetzig geht es mit „I feel unreal“ weiter.
Etwas ruhigere Töne werden mit dem sehr schönen „Grumpy Face“ angeschlagen und die Band stellt anschaulich unter Beweis, dass sie in jedem Tempo mithalten kann. Sehr interessant gestaltet ist der Song „Another World“. Auch die folgenden Titel „Ignorance“ , „Enjoy“ und „Stand here this way“ grooven und gehen ins Ohr.
Für einen runden Abschluss sorgt „Insignificant“.

Das Debütalbum „Puppet on a string“ ist durchweg rockig eingängig und lässt keine Langeweile aufkommen. Die vier Musiker haben ihre Spiel-und Lebensfreude deutlich in die Songs geschrieben. Durch die sehr gelungene Produktion von Herman Frank bekommt das Album noch ein Sahnehäubchen aufgesetzt.
Zu NIKKI PUPPET kann man wirklich sagen, endlich mal eine Band mit Frontfrau die auch wirklich Stimme hat und diese richtig gut einzusetzen weiss.

7.5 Punkte von Manuela (am 03.11.2005)

 

http://www.metalnews.de/?metalid=05&action=show&cdid=1046
Band: Nikki Puppet
Album: Puppet On A String
Genre: Hard Rock
Label: Armageddon Music
Bewertung: 5 von 7
Releasedatum: 07.11.05
CD kaufen:

"Nikki im Wunderland..."

Aus Hannover kamen ja bislang schon einige namhafte Bands im melodischen Hartwurstsektor. In diesem Jahr versucht ein Sternchen mit Namen NIKKI PUPPET in Richtung Hard Rock-Himmel zu fliegen. Gelingen könnte es...

Schon seit einigen Jahren rotieren Nikki Puppet vormals noch als HUNGRY BEKANNT IM DEUTSCHEN UNDERGROUND. MIT MASSIVER LIVE-PRäSENZ UND DEMO-PENETRATION KONNTE NUN ENDLICH EIN DEAL AN LAND GEZOGEN WERDEN, UM DAS DEBüT „PUPPET ON A STRING“ GEBüHREND AN DEN START UND UNTER DIE LEUTE ZU BRINGEN. AUF DEM VORLIEGENDEN SILBERLING REGIERT EASY-LISTENING-MUCKE IM [ACHTUNG: WORTSPIEL!] KLANGVOLLEN HARD ROCK. ZWISCHENDURCH SPRENKELT MAN IN DIE ZWAR ZEITLOS AUSGELEGTE, ABER GLEICHZEITIG DENNOCH ZEITGEMäß MAßGESCHNEIDERTE ROCK-HYMNEN AUCH HIE UND DA ETWAS METAL-MACHSIMO MIT UND GARNIERT DAS GANZE MIT DER INTENSIVEN ROCKRöHRE VON FRONTERIN NICKY GRONEWOLD. GEKONNT SETZT DIE TEXTERIN & KOMPONISTIN IHRE MARKANTE STIMME EIN UND ZEIGT MANCHMAL GAR GENIALE GESANGSLINIEN, DIE AUF DEM HALFORD-DEBüT „RESURRECTION“ SOFORT ANKLANG GEFUNDEN HäTTEN.

„PUPPET ON A STRING“ KOMMT UNBESCHWERT, LOCKER-FLOCKIG, SCHWER UND LEICHT ZUGLEICH UND MACHT EINFACH SPAß! ZWAR SCHLEICHEN SICH AB UND AN AUCH EIN PAAR SCHWER VERDAULICHE MINUTEN EIN, ABER IM GANZEN KANN SICH DIESES TEIL SEHEN LASSEN UND LäDT ZUM AMTLICHEN Rocken ein! Sauber!

Trackliste:
01. Puppet On A String
02. Sirens
03. Synchronized
04. I Feel Unreal
05. Grumpy Face
06. Another World
07. Ignorance
08. Enjoy
09. Stand Here This Way
10. Insignificant

 

http://www.metalspheres.de/cdreviews.php?ID=1692


Metalspheres Info-Box
Genre Melodic Metal / Hard Rock

Label Armageddon Music

Rezensent Lexxy

Eingängige Hooklines, Ohrwurmrefrains und ein hohes Maß an Unverwechselbarkeit zeichnen die Newcomer Band aus Hannover aus, die dank Hermann Frank (Victory, Accept) eine wirklich saubere Rock-Produktion vorlegt.

Das Quartett, bestehend aus Sängerin und Namensgeberin Nicky Grunewald, Bassistin Anke Sobek, Gitarrist Christos Mamalitsidis und Schlagzeuger Michael Wolpers, konnte mit seinem Demo im vergangen Jahr nicht nur Presse und Publikum überzeugen, es hat mit Armageddon Music jetzt auch ein starkes Label im Nacken.

Die Gitarren stehen soundtechnisch im Vordergrund, Nikki Puppet rotzen ihre Songs richtig schön raus. Die Rockröhre von Nicky trägt maßgeblich zur Unverwechselbarkeit der Band bei, wobei ihr laute Up-Tempo Nummern hörbar mehr liegen als Balladen. Neben dem Opener "Puppet On A String" gehen auch "Synchronized" und "Another World" klar nach vorne. Ihre Stimme erinnert stellenweise an Jutta Weinhold, allerdings bewegt sich die Musik von Nikki Puppet knapp an der Grenze zwischen Rock und Metal, klingt verständlicherweise unausgereifter, aber deutlich charttauglicher als die genannte Rockgröße. Der definitive Tiefpunkt der Platte ist "Grumpy Face", das Nicky leider nicht so exakt intoniert, wie es die ansonsten schöne Ballade eigentlich verlangt.
Die Energie fällt somit in der Mitte des Albums etwas in sich zusammen, wird aber glücklicherweise direkt im Anschluss bei "Another World" wieder aufgebaut. Mit "Puppet On A String" liefern die Mädels und Jungs also einen starken Rockkracher ab, der sowohl Metalheads als auch Rockliebhabern gefallen könnte.

Ich könnte mir Nikki Puppet zum jetzigen Zeitpunkt sehr gut als Nachmittagsprogramm auf dem Wacken vorstellen, zu der Warm Up Party in Lübeck haben sie es dieses Jahr dank des Labels ja schon geschafft. Nicht nur wegen den rockenden Frauen in der Band, die für gewisse Herren immer einen Kauf- und Jubelgrund darstellen, sondern auch wegen der krachenden Musik würde bei einer solchen Gelegenheit bestimmt ordentlich die Post abgehen.

 

http://www.planetheavymetal.de/beitrag_Nikki-Puppet-%252B-Puppet-on-a-String_2468.html


Hey, manchmal gibt es sie doch noch, die Bands die einfach losrocken ohne großartig was anderes zu wollen.
Und bei einer jener Bands handelt es sich um „Nikki Puppet“ aus Hannover, die locker und flockig loslegen, als würden sie niemals was anderes machen. Das Teil geht ab, dröhnt geil aus den Boxen, macht tierisch Lust auf Luftgitarre und Sixpack und klingt dazu einfach nur geil. Die zehn Nummern sind zwar alle gewiss schon mal irgendwie dagewesen, aber was solls? Dann sind die eben auch noch da.
Okay, den Innovationspreis gewinnt der Haufen von der Leinestadt nun nicht, aber wer so unbekümmert losrockt, eine so coole Frontfrau nebst passendem Organ in ihren Reihen hat, kann eigentlich nur gewinnen. Dazu ist das Teil recht fett produziert, von daher, kein Problem.
Wer mal wieder ordentlich losrocken will ist mit „Nikki Puppet“ gut bedient. Also, Dose auf, reinschütten,abgehen. Schön, wenn manches so einfach ist.

madrebel

 

http://www.whiskey-soda.de/review.php?id=12394

Welche aus Hannover stammende Band spielt eine Mixtur aus krachigem Hard Rock und leichtem Heavy Metal und hat eine Sängerin? Nein, nicht die Scorpions - die machen keinen Heavy Metal! Nikki Puppet lautet die korrekte Antwort. Der aufstrebende Vierer wurde 2003 von Sängerin Nicky Gronewald und Gitarrist Christos Mamalitsidis , damals noch unter dem Namen Hungry gegründet. Beide bilden den kreativen Kopf der Band und werden am Bass von Anke Sobeck und am Schlagzeug von Michael Wolpers ergänzt. Wenn man sich zuerst das beigefügte Promo-Photo der Band näher betrachtet, könnte man den Eindruck bekommen, bei Nikki Puppet handele es sich um eine Poser-Glam-Rockband, die vor allem durch schlimme Haircrimes auffallen wollen. Dieser Eindruck bleibt aber nach dem ersten Abspielen unbestätigt. "Puppet On A String" besticht vielmehr und vor allem durch die prägnante und intensive Rockröhre der Sängerin Nicky sowie durch melodiöse, gut arrangierte Songs. Nicht zuletzt die gute Produktion von Hermann Frank, Gitarrist der Hannoveraner-Bands Victory und Accept, trägt dazu bei, dass der vorliegende Silberling zu überzeugen weiß. Gitarrist Christos Mamalitsidis überzeugt mit fetten Riffs und erlesenen Soli, Bass und Schlagzeug halten sich dezent zurück. Easy-Listening im Hardrockgewand – eingängige Hooklines, Ohrwurmrefrains und eine souveräne Sängerin zeichnen die Band aus. Kompakte und punktgenaue Songs mit Hitpotenzial. Im gleichnamigen Opener "Puppet On A String" und in "Sirens" gibt die Band gleich ordentlich Gas. Hört man sich "Puppet On A String" und "Syncronized" genauer an, blitzen automatisch die Namen artverwandter Szenegrößen wie Skunk Anansie, Guano Apes oder Die Happy auf. Aber vermutlich eher in Ermangelung geeigneterer Referenzgrößen. Im balladesken "Grumpy Face" zeigt sich die Band von ihrer sanften Seite und schlägt ruhigere Töne an. Dies ist gleichzeitig der schwächste Song der Platte, da der Gesang stellenweise etwas schief anmutet. Mit "Another World" schlägt die Band dann nochmal ordentlich nach und auf den Hörer ein. Das entspannt emotionale "Enjoy Me" mit Ohrwurmrefrain leitet dann langsam das Ende der Platte ein. Insgesamt handelt es sich bei "Puppet On A String" um ein sehr traditionelles Hard-Rock-Album im einfachen Soundgewand. Keine Innovativen aber sehr zeitgemäß produziert und abgemischt. Dürfte live sicher noch mehr überzeugen. Gutes Debüt der Hannoveraner - Rock-Hymnen die unbeschwert, locker-flockig vorbeischweben und einen kurzzeitigen Eindruck hinterlassen ohne dem Hörer wehzutun.

(Rezension geschrieben von Christian Rottstock)

 

http://www.heavyhardes.de/review-1805.html
Review

Nikki Puppet - Puppet On A String

Stil: Modern Rock Metal
VÖ: 07. November 2005
Zeit: 33:13
Label: Armageddon Music
Homepage: www.nikkipuppet.de

Nikki Puppet gibt es seit 2003, die gegenwärtige Besetzung spielt seit 2004 zusammen. Umso verwunderlicher ist es, dass sich die vierköpfige Truppe um Sängerin Nicky Gronewold auf ihrem Debut als reife Band präsentiert, die ihre Marschrichtung bereits gefunden hat: Traditioneller Metal mit Anleihen beim Hard Rock.
Die Stimme von Nicky wird hierbei effektvoll eingesetzt und kann ihre ureigene Persönlichkeit zeigen. Es fällt schwer, diese Stimme mit der von anderen deutschen Sängerinnen zu vergleichen. Eher fällt schon Bernd Weiss von Axxis als Parallele ein. Auch die Musik geht in diese Richtung, wobei sie sehr frisch klingt und ein wenig punkige Attitüde mitbringt. Dabei bleibt die Gitarrenarbeit des Griechen Christos Mamalitsidis stets metallisch ("I Feel Unreal", "Another World").
Ziemlich knackig sind die Lieder insgesamt geraten; die Ballade "Grumpy Face" ist mit 4:02 Minuten der mit Abstand längste Song. So kann gar keine Langeweile aufkommen.

Eine frische Infusion im deutschen Metal-Zirkus mit einer bemerkenswerten Stimme. Toll gemacht!

 

http://www.rockszene.de/Reviews/706-nikki-puppet-puppet-on-a-string.html

Nikki Puppet

Puppet On A String

Es gibt Bands, auch in Hannover, die (sound)technisch arg bescheidene bis minderwertige CDs für elf, zwölf Euro plus erhöhte Versandkosten als „amtliche Alben“ vermarkten und dann gibt es Bands wie Nikki Puppet, die unter dem Titel „Puppet On A String“ ein „neues Demo mit zehn Songs“ ankündigen und damit mindestens viele in der schreibenden Zunft in Erstaunen versetzen. Wenn das hier das Demo sein soll, wie bitte soll dann erst ein „richtiges“ Nikki-Puppet-Album klingen ?

„Puppet On A String“ wurde von Victory-Gitarrist Hermann Frank auf absolut professionellem Niveau produziert. Die Scheibe klingt frisch und druckvoll – im Mittelpunkt dabei die knackigen bis messerscharfen Breitwand-Gitarren von Christos Mamalitsidis und die Power-Röhre von Nicky Gronewold. Von der Grundausrichtung ist „Puppet On A String“ dem klassischen Hardrock zuzurechnen; bei vielen Songs klingen einige Anleihen aus dem typischen 80er-Jahre-Heavy-Rock durch, wie er auch in Hannover von so vielen Bands seinerzeit erfolgreich gespielt wurde.

Trotz dieser eher klassischen Ausgangsposition und des recht „konservativ“ gehaltenen Gesangs-, Gitarren und auch Schlagzeug-Styles, ist die CD alles andere als eine schon mit dicken Staubschichten belegte Achtziger-Heavy-Retro-Geschichte in Gedenken an Röhren-Lederhose, Cowboystiefel, Sonnenbank und Fönfrisuren. Die Band klingt modern, hungrig und spielfreudig- auch das Songwriting und so manche Sounds weisen sehr zeitgemäße Elemente auf, zudem besticht die Platte durch allerlei originelle Details, insbesondere was die Gitarrenarbeit angeht.

Das ist kraftvoller Rock mit guten, eingängigen Melodien – was für die reiferen Herrschaften mit alten Accept-, Scorpions- oder Victory-Platten zu Hause, wie auch für jüngere, die es eher mit zeitgemäßem NuRock und NuMetal halten. Diesen Brückenschlag muss man erst mal schaffen, Nikki Puppet ist er gelungen: Musikalisch reif sein, dabei aber nicht „alt“ zu klingen, gelingt leider wenigen auf ein solche Weise. Ein Demo, das eigentlich die Bezeichnung „amtliches Album“ verdient – mindestens für die hannoversche Szene eine positive Überraschung. Respekt !

www.nikkipuppet.de

Andreas Haug
(08.12.2006)

Weitere oder ähnliche Reviews:
Nikki Puppet - To Be Yourself (2011)
Nikki Puppet - Power Seeker (2008)
Nikki Puppet - Militant Mother (2007)

 

http://www.sonny1968.de/specials/nikkipuppet.htm

Hannover gilt seit den Anfängen von den SCORPIONS als besonders nährreicher Boden für melodischen Heavy Metal und Hard Rock. Der jüngste Emporkömmling, der aus der niedersächsischen Hauptstadt kommt, hört auf den Namen NIKKI PUPPET. Die Band um Sängerin Nicky Gronewold und Gitarrist Christos Mamalitsidis gibt auf ihrem Debüt "Puppet On A String" eine ziemlich eigenständige Mischung zwischen zeitlos-dreckigen Hard Rock und energiegeladenen Heavy Metal zum Besten und wurde dafür auf unseren Seiten zum Newcomer für November erkoren. Aus diesem Grunde haben wir die sympathische Frontfrau um ein paar Statements zu den einzelnen Songs gebeten...


1. Puppet On A String
Marionette sein oder nicht? Jemand anderen retten, der sich nicht selbst retten will? Entscheidungsfindung im Konflikt mit Gefühlen, gegen die man sich kaum erwehren kann, weil man emotional verbunden ist.

2. Sirens
Ich hör die Sirenen, sie heulen in der Nacht… Metapher. Die Sirenen sind Angstgefühle, die aus dem Inneren kommen und der Song beschreibt, wie es sich innen anfühlt, wenn man durchdreht

3. Synchronized
Männer und Frauen sprechen zwei verschiedene Sprachen. In diesem Song wird das dargestellt, mit dem Wunsch, doch kommunizieren zu können und sich dabei zu verstehen.

4. I Feel Unreal
Willkommen in der unwirklichen Welt, in der per SMS geschrieben, via Internet kommuniziert wird, in der die Machthabenden entscheiden und wir fast zu bequem sind, uns dagegen aufzulehnen. Beschreibung des Weltbildes von heute und den Versuch, daran zu rütteln

5. Grumpy Face
Ich sehe Dein grimmiges Gesicht, es bringt mich zum Lächeln. Hey, sagt dieser Song, lach' doch auch mal über Dich selbst. Nimm nicht alles so tierisch Ernst.

6. Another World
Der Wunsch nach einer anderen Welt, in der man erwacht und real leben kann, sich nicht wegträumen braucht. In der die Menschen sich umeinander kümmern, einen nicht im Regen stehen lassen.

7. Ignorance
Verlust, verlorene Liebe durch Ignoranz des Anderen, im übertragenen Sinne geht es auch allgemein um Ignoranz in anderen “gemeinsamen” Bereichen.

8. Enjoy
Lust, Liebe, Sex, Genuss. Enjoy me – lass es zu und Deinen Gefühlen freien Lauf

9. Stand Here This Way
Zusammenhalt. Gemeinsam gegen etwas angehen, zusammen Stärke beweisen, ein Ziel haben, für das es sich lohnt zu leben, egal, was die anderen sagen.

10. Insignificant
Song über Missbrauch, Misshandlung und die letztendliche Genesung.

Nicky Gronewold

1. Puppet On A String
2. Sirens
3. Synchronized
4. I Feel Unreal
5. Grumpy Face
6. Another World
7. Ignorance
8. Enjoy
9. Stand Here This Way
10. Insignificant "Puppet On A String"
(2005/ Armageddon Music/ Soulfood)

DISKOGRAFIE:

"Puppet On A String" (2005/ Armageddon Music)
mehr Infos @ www.nikkipuppet.de

andere Beiträge über NIKKI PUPPET
Reviews:
NIKKI PUPPET/ Puppet On A String (Newcomer-Tipp/ November 2005)

Specials:
"... jetzt schlägt's dreizehn!" mit Nicky Gronewold

Sonny

 

http://www.schweres-metall.de/tests/tests_nikkipuppet_puppet.htm

Das Demo des Monats Februar 2005

Interpret, Titel: NIKKI PUPPET - Puppet On A String
Medium: CD
Stil: Melodic Hard Rock
Erschienen: Oktober 2004
Link: www.nikkipuppet.de
E-Mail: nikkipuppet@freenet.de
Note: 8,5 von 10 Punkten
NIKKI PUPPET kommen aus der ehemaligen deutschen Metal-Hochburg Hannover (welche sich wohl so langsam wieder aufrappelt), existieren gerade mal ein Jahr und konnten bereits im Metal Hammer auf sich aufmerksam machen, wo ´Puppet On A String´ völlig zu Recht zum "Demo des Monats" gekürt wurde.
Den Stil der Band kann man als melodischen Hard Rock mit einige Nu Metal-Einflüssen bezeichnen, die allerdings nie die Oberhand gewinnen. Herausragend ist auf alle Fälle der phänomenale Gesang von Frontlady und Bandnamensgeberin Nicky Gronewold, das filigrane Gitarrenspiel des Paco de Lucia-Fans Christos Mamalitsidis, sowie das Talent des Quartetts zehn absolute Ohrwürmer mit den notwendigen Ecken und Kanten mal gerade so aus dem Stehgreif rausgehauen zu haben, Respekt! Für die absolut groovende Rhythmusarbeit sind Wiebke Hempel (Bass) und Kai Paulmann (Drums) zuständig.
Bestellt Euch dieses von Herman Frank (Victory, Accept) mit Klasse-Sound versehene Demo noch heute über die o.a. Band-Homepage, zieht Euch Knaller wie beispielsweise "Sirens", "Synchronized" oder den Titelsong rein, und ihr wißt sofort was ich meine...
Nicky Gronewald bezeichnete die Musik der Band in einem Interview folgendermaßen: "Es ist erfrischend, es ist anders - und es brennt! Wenn du den Ghettoblaster aufreißt, dann brennt bei den ersten Songs der Planet. Absolute Feuerlöscher-Musik!"
Und damit hat Sie verdammt nochmal Recht!
Auch bei uns ist dieser Silberling zweifellos das Demo des Monats.
Diese Band wird ganz groß!!!

(Pit Schneider, Januar 2005)

Tracklist: 1. Another Time 2. Sirens 3. Synchroniced 4. Grumpy Face 5. Puppet On A String 6. Stand Here This Way 7. Enjoy Me 8. Ignorance 9. I Feel Unreal 10. Insignificant